Was große Fische jetzt mit ihrem Geld tun

Im Zuge steigender Unsicherheit schichten viele Großinvestoren ihr Vermögen um. Dabei machen sie schon fast Undenkbares. Experten stellen sogar eine alte Faustregel infrage.

File photo of a basket vendor walking past red lanterns serving as decorations to celebrate the new year outside a shopping mall in Kunming
File photo of a basket vendor walking past red lanterns serving as decorations to celebrate the new year outside a shopping mall in Kunming
Ein Korbverkäufer in der Provinz Yunnan. China wird für Anleger wieder attraktiv. – (c) REUTERS (WONG CAMPION)

New York. Es war schon einmal leichter, gute Investments aufzuspüren. Dazu ein vielsagendes Beispiel, das die Unsicherheit der Marktteilnehmer im Jahr 2018 aufzeigt: Der weltwichtigste Index S&P 500 hat heuer bisher an fünf Tagen mehr als drei Prozent seines Wertes verloren. Einen Anstieg in dieser Höhe gab es kein einziges Mal. Das hat auch eine historische Dimension: Ein fünfmaliges Minus von mehr als drei Prozent ohne entsprechenden Anstieg innerhalb eines Jahres gab an der New Yorker Börse noch nie.

Auch 2019 wird holprig werden, da sind sich fast alle Experten einig. Das muss keineswegs heißen, dass es ausschließlich nach unten geht. Es heißt lediglich, dass eine konstante Reise nach oben, wie wir sie aus den vergangenen Jahren kennen, nicht zu erwarten ist. Die Strategie, Aktien nach ihrem globalen Gewicht — also zum größten Teil amerikanische — zu halten und dabei zuzusehen, wie sie steigen, wird wohl nicht funktionieren. Was also tun? Nicht in Panik verfallen, sondern vorsichtig umschichten, heißt die Devise.

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen