Lasst die Festspiele beginnen

Und den Frühling.

Wenn man Christian Ultsch dieser Tage nicht an seinem Platz antrifft, weiß man, wo man suchen muss. Im Kammerl neben der Chefredaktion. Dort, wo sonst die täglichen Konferenzen abgehalten werden, hat das Produktionsteam der „Salzburg-Pams“ sein Quartier aufgeschlagen. Olliver Mayer und Christina Wild tüfteln in dem mit den Seiten früherer Jubiläumsausgaben austapezierten Raum (warum hängen wir die eigentlich nie ab?) am Finish der Salzburger-Festspiele-Ausgabe der „Presse am Sonntag“. „Tüfteln“, weil die Produktion im Finale etwas von einem „Tetris-Spiel“ hat: Die jetzt eintrudelnden Texte müssen in die Seiten eingepasst werden, und – Überraschung – nicht immer geht sich alles so aus wie geplant. Da heißt es: kürzen, verlängern, umzeichnen, umdenken – und dann wieder von vorn.

Parallel dazu läuft ein reger Tauschhandel zwischen den Buch-Verantwortlichen (Bücher nennen wir die Teile der Zeitung). Und obwohl es von außen (und innen) zwischendurch so wirkt, als würde sich das bis nächsten Samstag nie ausgehen, wissen wir (seit neun Jahren): Es wird. Und es wird hoffentlich gefallen. Ihnen und unseren formidablen Chefs: Helga Rabl-Stadler und Markus Hinterhäuser. Über Inhalt und Aussehen der Ausgabe wurde an dieser Stelle schon öfter berichtet, insofern nur kurz: Freuen Sie sich auf Wolfgang Schäuble, Michael Köhlmeier, Jan-Werner Müller, André Heller, Carla Del Ponte und viele andere mehr.

Zum Schluss noch ein Wort, oder zwei zu diesem Sonntag: Eva Winroither berichtet darüber, wie junge Erwachsene mit psychischen Einschränkungen auf Jobs vorbereitet werden. Und Ute Woltron erklärt in einer Spezialausgabe ihrer „Gartenkralle“, wie Ihr Garten, Balkon oder Blumenkistl zum Refugium für Falter, Bienen oder Fledermäuse wird. Denn auch wenn die Fans der „Game of Thrones“-Serie auf den Winter warten (das Staffelfinale startet demnächst): Spring is coming. Endlich. UW

ulrike.weiser@diepresse.com


[P9UVM]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.03.2019)

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