Sommerziel

Warum nicht mal ein Sommer mit Maß und Ziel?

Es gibt viele Möglichkeiten, den Sommer angenehm zu verbringen: schwimmend zum Beispiel oder lesend, kreuzfahrend oder sonnenbadend oder einfach nur trinkend. Zu all den genannten Methoden haben wir etwas im Angebot. Mit dem Schwimmen ist das allerdings so eine Sache, man muss es irgendwann lernen. In Wien kann sich inzwischen die Hälfte der neunjährigen Kinder nicht über Wasser halten; die Eltern lassen aus. Christina Ozlberger hat sich die öffentlichen Schwimmkurse näher angesehen. Eine Kreuzfahrt ist sicher lustig, weniger Freude haben Bewohner beliebter Anlaufstellen. Unsere Korrespondenten Almut Siefert, Thomas Roser und Ralph Schulze haben sich in überlaufene Destinationen zwischen Venedig, Dubrovnik und Barcelona gezwängt.

Auf unserer Bücherseite stellt Teresa Schaur-Wünsch diesmal den zu Recht gefeierten Roman „Zwei Brüder“ von Mahir Guven vor. Und wo liest es sich am besten? Auf einer dieser griechischen Kunststoffsonnenliegen natürlich, die auch trotz dazwischenliegenden Handtuchs zuverlässig einen Zwölf-Stunden-Ganzrückenabdruck hinterlassen. Schlimmer noch endet es, wenn die Sonne direkt auf den käsigen Winterleib knallt. Also ordentlich einschmieren, aber richtig, nicht mit Nussöl. Duygu Özkan hat da ein paar sachdienliche Tipps parat.

Und wenn dann die Sonne im Meer, am See, im Wald oder zwischen den Häusern versunken ist, gibt es zur Belohnung ein paar Drinks. Karin Schuh hat vorsichtig nippend herausgefunden, welche Cocktails heuer besonders en vogue sind. Rum, Whiskey, Tequila und Aquavit seien im Kommen, hat man ihr gesagt. In ihrer Aufmachergeschichte, die sie mit Matthias Auer geschrieben hat, geht es auch ums richtige Maß und Ziel. Auf den Seiten 34 und 35 können Sie erfahren, was jeder Einzelne dazu beitragen kann, die Erderwärmung einzudämmen. Es ist der Start einer Klimaschutz-Serie der „Presse“. Haben Sie angenehme Sommersonntage.

christian.ultsch@diepresse.com

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.07.2019)

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