Ende des Hypes

Der Handelskrieg mit den USA macht den Handel mit Kunst auf Festlandchina fast unmöglich. Die erste große westliche Galerie schließt ihre Peking-Niederlassung.

Im Jahr 2011 überraschte die Nachricht die Kunstwelt, dass China beim weltweiten Umsatz mit Kunst und Antiquitäten die USA überholt hat und zur Nummer eins wurde. Seither ist der Markt zurückgegangen. Der Handelskrieg zwischen den USA und China macht jetzt den Handel zumindest am Festland fast unmöglich. So gab die Pace Gallery, die 2008 als erste US-Galerie eine Niederlassung in Pekings 798 Art District eröffnet hatte, bekannt, dass sie diese Filiale zusperrt. Schon länger sei das Geschäft nicht mehr so gut gelaufen, erklärte Pace-Gallery-Gründer Arne Glimcher. Doch der ausschlaggebende Grund für die Schließung seien die gegenseitig verhängten Importzölle von US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping gewesen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.07.2019)

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