Vom schwulen Kirchenkritiker zum „Islamophoben“

Kritik an kirchlichem Homo-Hass machte den Theologen David Berger beliebt. Dass er auch den Islam kritisierte, wurde ihm aber nicht verziehen.

So schnell kann es gehen: Da ist einer jahrelang Liebkind der Medien, solange er den Umgang der katholischen Kirche mit Homosexualität kritisiert. Und findet sich von denselben Medien zum Rechtsradikalen, zur öffentlichen Unperson abgestempelt wieder, sobald er die Kritik nicht mehr nur am Katholizismus übt, sondern auch an Haltungen und Verhaltensweisen im Islam. Und nicht nur als „Islamophober“, sondern mittlerweile auch „Homophober“.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.07.2017)

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