Milan Horvat war der ORF-Mann für den Klang

Als der ORF sich noch als Kulturproduzent verstand, leistete ein Mann aus Kroatien künstlerische Aufbauarbeit.

Die Frage „Wozu?“ ist für Philosophen eine zentrale. Für den ORF auch. Allerdings kam sie erst in einer verhältnismäßig späten Phase der Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Unternehmens auf. Als man nämlich nicht mehr wusste, wo man das nötige Geld für die hilflosen Versuche auftreiben könnte, die amerikanische TV-Seifenproduktion auf Austriakisch zu kopieren, hieß es plötzlich: Wozu braucht eine Rundfunkanstalt ein Symphonieorchester?

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.01.2014)

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