Zwischentöne

Kaum Goethe entronnen, singt Faust Französisch

In welcher Fassung spielt man ein Werk von Gounod? Wie „deutsch“ dachte Berlioz? Fragen in Wien und Linz.

Es gibt chaotische Verhältnisse auch bei manchen italienischen Opern; aber was sich bei den Franzosen abspielt, ist von erstaunlicher Freizügigkeit. Setzt ein Intendant zum Beispiel Charles Gounods „Faust“ auf den Spielplan, dann muss er mit dem Ensemble und dem Dirigenten vorab klären, was aus dem reichen Angebot der Partitur gespielt und gesungen wird und was dem Rotstift zum Opfer fällt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.01.2018)

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