Kunstlicht

Kunstpreise: Fordern Männer für sich bald eine Quote ein?

Künstlerinnen dominierten heuer Kunstpreise und Nominierungen.

Es ist bemerkenswert, was heuer geschah: Fast ausschließlich Künstlerinnen gewannen die großen und kleineren Preise für zeitgenössische Kunst. International räumte Shirin Neshat den höchstdotierten ihrer aller ab, den Praemium Imperiale. In Deutschland waren für den wichtigsten Nachwuchspreis, den der Nationalgalerie, überhaupt gleich vier Frauen nominiert; ein Zufall, der an den Medien nicht unbeachtet vorüberging – was die Künstlerinnen im Nachhinein bewog, sich in einem offenen Brief zu mokieren, dass ihr Geschlecht überhaupt Thema war.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.12.2017)

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