„Presse“ wagt Unerhörtes: Was vom Glauben bleibt

Christlich. Bemüht sich eine Zeitung um die Frage „Was ist christlich?“, dann wird das entweder peinlich oder es ist sehr mutig.

Gastkommentare und Beiträge von externen Autoren müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.

„Die Presse“ ist mutig. In ihrer Weihnachtsausgabe durchbricht sie den medialen Mainstream, in dem religionsnahe Themen nur im Zusammenhang mit kirchlichen Skandalen berührt oder zur Feiertagsidylle verkocht werden. Um nicht allzu gottgefällig zu wirken, wird die Artikelserie mit dem Appell eingeleitet: „Auch die Kirche muss Transparenz lernen. Die wichtigste Glaubensgemeinschaft auf dem Kontinent sollte Stabilität beweisen.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.01.2019)

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