Wenn auf Worte endlich Taten folgen

Österreichs Sport hat die neue Arena bitter nötig.

Die Beziehung zwischen der Stadt Wien und sportlichen Großereignissen hat in den vergangenen Jahren eine schwere Krise durchlebt. Sie war im Grunde nicht mehr existent.

Dabei war die Bundeshauptstadt bzw. Österreich einst eine international geschätzte Anlaufstelle. Heute aber sind sämtliche, in Hallen zur Austragung gekommenen Höhepunkte, Schwimm-EM 2004, Eishockey-WM 2005, Handball-EM 2010, Volleyball-EM 2011, nicht mehr als eine verblasste Erinnerung.

Bereits 2005, als während der Eishockeyweltmeisterschaft das Eis in der Stadthalle schmolz und Wiens Ruf als Sportstadt arg in Mitleidenschaft gezogen wurde, hörte man laute Rufe nach einer neuen und zeitgemäßen Multifunktionsarena. Nun, mit der dezenten Verspätung von 13 Jahren, folgen auf Worte endlich Taten. Man muss also nur lang genug warten, das gilt auch für Österreichs Sport.

E-Mails: christoph.gastinger@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.11.2018)

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