Gerechtigkeit für die „Gruselfichte“!

Tipp an die Nörgler über den Christbaum am Wiener Rathausplatz: Geht doch einmal in den Wald.

Der Christbaum am Wiener Rathausplatz wurde am Mittwoch aufgestellt - und sorgt seitdem für Diskussionen in Boulevardmedien.
Der Christbaum am Wiener Rathausplatz wurde am Mittwoch aufgestellt - und sorgt seitdem für Diskussionen in Boulevardmedien.
Der Christbaum am Wiener Rathausplatz wurde am Mittwoch aufgestellt - und sorgt seitdem für Diskussionen in Boulevardmedien. – (c) APA/HELMUT FOHRINGER

„Wie hässlich muss ein Christbaum eigentlich sein, damit er Ihnen, Herr Bürgermeister, zu hässlich ist?“ Michael Ludwig war am Donnerstag fast schon im Kreuzverhör in der aktuellen Wiener Causa prima: Der so genannten „Gruselfichte“, dem Christbaum am Rathausplatz, der die Frechheit besitzt, nicht ganz regelmäßige Äste zu haben. Ein „zerrupfter Besen“ für die Wiener. So sicher nicht, bitte!

Vielleicht sollte man den Kollegen vom Boulevard wie auch 88 % ihrer User, die den Baum als „Flop“ bezeichnen, einen Blick über den Bilderbuchrand und in den Wald empfehlen: Dort stehen überraschenderweise fast nur Bäume mit unregelmäßigen Ästen herum.

Wenn man schon über den Christbaum diskutieren will, dann eher darüber, ob man diesen wirklich hunderte Kilometer aus Kärnten herführen muss. Den Wienern nicht recht machen kann man es mit einem Baum aus, sagen wir, dem Wienerwald nämlich problemlos auch. Versprochen.

mirjam.marits@diepresse.com

 

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