In Italien droht ein griechisches Schuldszenario

Die Finanzmärkte zittern vor dem ersten Budget der Populistenregierung.

Wenn in jüngster Zeit von Italien die Rede war, dann meist im Zusammenhang mit der Migrationskrise. Diese verdeckt zurzeit ein gravierendes Problem, das schon bald auf Europa zukommt: Ende September wird die neue Regierung ihr Budget für 2019 vorlegen. Stehen da alle Goodies drinnen, die die Regierung in Rom ihren Wählern versprochen hat, dann wird dieses ein auf mehr als fünf Prozent des BIPs explodierendes Defizit aufweisen. Ganz schön viel in einer Zeit, in der die übrigen Euroländer Defizite ab- statt aufbauen. Wenn das auch nur annähernd eintrifft, dann sind wir auf geradem Weg in die nächste Eurokrise.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.09.2018)

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