Die roten Problemzonen vor der Wien-Wahl

In Simmering wurde der dortige Parteichef Troch fast abgewählt, in Margareten Bezirkschefin Schäfer-Wiery demontiert.

Den Simmeringer SPÖ-Chef Harald Troch traf es besonders hart.
Den Simmeringer SPÖ-Chef Harald Troch traf es besonders hart.
Den Simmeringer SPÖ-Chef Harald Troch traf es besonders hart. – Katharina Fröschl-Roßboth

Es ist Feuer am Dach in Simmering. Damit ist nicht der Brand in einem Wiener Einkaufszentrum im 11. Bezirk am Mittwoch gemeint, sondern der Zustand der dortigen SPÖ. Bei dem roten Parteitag wurden nun viele Kandidaten mit deutlichen Streichungen abgestraft. Am härtesten traf es den Simmeringer SPÖ-Chef persönlich, Nationalrat Harald Troch. Er erhielt bei der Wahl zum Bezirksparteichef nur 53 Prozent; ohne Gegenkandidaten. „Fünf Stimmen weniger, und es wäre für Troch vorbei gewesen“, so ein Genosse.

Aber auch andere Kandidaten wie Rudolf Kaske, bis 2018 mächtiger Präsident der Arbeiterkammer, mussten Streichungen hinnehmen – was Bürgermeister Michael Ludwig nicht gefallen dürfte. Immerhin ist der Wiener SPÖ-Chef eigens zum Simmeringer Parteitag angereist, um Stimmung für die Wiederwahl von Troch zu machen – einem seiner stärksten Unterstützer im vergangenen SPÖ-Flügelkampf.
Warum das Simmeringer Wahlergebnis Ludwig Kopfzerbrechen bereiten dürfte?

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