Mona Lisas Lächeln ist eine Lüge

SubtextDie Gioconda macht uns was vor, weisen Neuropsychologen nach. Aber was will uns Meister Leonardo damit sagen?

Die Mona Lisa im Louvre.
Die Mona Lisa im Louvre.
Die Mona Lisa im Louvre. – (c) imago/Aton Chile (JAVIER TORRES/ATON CHILE)

Es motze bitte niemand, wir hätten andere Sorgen. Das Lächeln der Mona Lisa ist eines der großen Geheimnisse der Menschheit, und so leicht lassen wir es uns nicht nehmen. Gelehrte Mediziner wollen sich mit ihren Ferndiagnosen nur wichtig machen: Ein Vorderzahn soll der Dame auf dem Bild fehlen, sie leide an einer Muskelschwäche oder einer Fazialislähmung. Vor zwei Jahren behaupteten deutsche Neuropsychologen dann frech: Lisa Gherardini, die Gattin des Francesco di Giocondo, war einfach gut drauf, sonst nichts.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.06.2019)

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