Gender Studies

Heute machen wir es uns einmal leicht. Ganz leicht.

Wir zitieren einfach aus einer Erklärung der Fachschaftsinitiative Gender Studies der Berliner Humboldt-Universität (via „Die Welt“): „Die weiß und mehrheitlich cis*-positionierte Fachschaft Gender Studies (FSI) sah sich dazu gezwungen, eine weiß und trans*-positionierte Person (R.) auszuschließen. Im Rahmen seinerihrer Fachschaftsarbeit kam es zu massiven rassistischen Äußerungen und Handlungen. [...] Eine beteiligte, cis-positionierte, PoC (N.) hat die FSI davon in Kenntnis gesetzt. R.s Reaktion darauf war in mehrfacher Hinsicht anmaßend und diskriminierend. Als weiße Trans*-Person verlangte R. von der WoC spezifische Auskünfte über die Race- und Gender-Positionierungen innerhalb der Interventionsgruppe. Denn schließlich sei der weiße Raum, in dem interveniert wurde, ein Schutzraum für Trans*-Personen. Somit müsse, als Legitimation, eine Trans*Inter*GnC (Gender non Conforming) PoC oder Schwarzer in die Intervention involviert sein. Wenn eine solcher nicht gefragt werden könne, müsse letztlich eine weiße Trans*Inter*GnCPerson die Erlaubnis erteilen, in einem ,weißen Trans*Schutzraum' zu intervenieren [...].“

Tja. Sollten Sie in nächster Zeit also eine Uni-Karriere anstreben– vielleicht überlegen Sie sich das noch einmal. (oli)

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.09.2015)

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