Pizzicato

Verständliche Verkehrsschilder

Die Stadt Wien will ihren Verkehrszeichen ein neues Antlitz verpassen. Das „Pizzicato“ war bei der Präsentation der neuen Schilder, die die Vorschriften verständlicher machen sollen, dabei.

So werden die Parkverbotsschilder vor dem Rathaus künftig mit einem Bild von Michael Häupl versehen. Das bedeutet: „Parken werktags verboten, also von Montag bis Dienstagmittag“. An anderen Stellen der Stadt werden Schilder mit dem Konterfei von Maria Vassilakou montiert. Das heißt dann: „Hier kein Weltkulturerbe, verparken Sie die Sicht auf das Gebäude hinter Ihnen, bitte!“

Frauenparkplätze werden nun mit einem Sisi-Bild angezeigt, Baustellen mit einem Foto der Pestsäule („Am Graben“), dauerhafte Sperren mit einem Bild vom lieben Augustin („Alles ist hin“).

Im 14. Bezirk wird rund um Hütteldorf die neue grüne Zone eingeführt, symbolisiert durch ein Bild von Hans Krankl. In dieser Zone darf man nur eine Rapid-Viertelstunde lang parken, alles andere ist primär. Gleichzeitig wird es am Verteilerkreis Favoriten eine violette Zone geben, die durch ein Bild von Herbert Prohaska angezeigt wird. Dort darf man dann nur noch im Schneckerltempo fahren, wie Verkehrsanalytiker Prohaska bei der Präsentation der neuen Tafeln verriet: „Ein Penalty droht den Fahrer, dem wir beim Schnellfahren erwischen. Und dann: Gute Nacht!“ (aich)

Reaktionen an: philipp.aichinger@diepresse.com

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.08.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft
      Kommentar zu Artikel:

      Verständliche Verkehrsschilder

      Schließen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.