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Valentinstag im Weißen Haus

Neulich bei den Obamas: In einem ihrer raren Auftritte in der Öffentlichkeit enthüllte das Paar in der Smithsonian National Portrait Gallery in Washington zwei farbenfrohe Gemälde, die den Ex-Präsidenten und seine Frau für die Nachwelt festhalten.

Dereinst werden sich auch ihre Nachfolger in der Präsidentenabteilung der Sammlung finden, und in der Hauptstadt malen sich manche das bereits aus. Ist die Inneneinrichtung ihres Penthouse im Trump Tower à la Versailles ein Indiz, so sähe sich Donald Trump wohl als Sonnenkönig und seine Frau, Melania, als Mätresse im Rokoko-Stil.

Den Valentinstag – eine heilige Tradition in den USA – begingen die Obamas mit einem privaten Dinner, einer „Date Night“. Von den Trumps ist derlei nicht kolportiert. Momentan herrscht Eiszeit. Womöglich ging kürzlich Porzellan im Weißen Haus zu Bruch, als Melania vom Seitensprung ihres Mannes anno 2006 mit dem Pornostar Stormy Daniels erfuhr, kurz nach der Geburt ihres Sohns Barron.

Stormy – sie agierte in dem Streifen „Operation Desert Stormy“ – wird trotz stattlichen Schweigegelds bald Intimes ausplaudern. Der Präsident muss sich indes überlegen, wie er seine Ehe rettet. Damit, dass er den Rosenkavalier spielt, wird es nicht getan sein – eher mit Bling-Bling, etwas Funkelndem und Glitzerndem, einem schweren Klunker: wahlweise einem Diadem oder einem Diamanten. (vier)

Reaktionen an: thomas.vieregge@diepresse.com

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.02.2018)

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