Kickls Katze

Herber Rückschlag in der Kriminalitätsbekämpfung: Österreichs einzige Polizeikatze ist verschwunden. Die Nachbesetzung gestaltet sich schwierig.

Herber Rückschlag in der Kriminalitätsbekämpfung: Österreichs einzige Polizeikatze ist verschwunden, wie exklusiv an den „Kurier“ zugespielte Informationen belegen. Der Kater war der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt dienstzugeteilt und sollte im Stall der dortigen Polizeipferde auf Jagd gehen.

Angeblich gab es Streit ums Geld, die Katze soll von Innenminister Herbert Kickl mehr Mäuse verlangt haben. Spekuliert wird, dass die Katze darauf außer Landes gebracht wurde. Und das, bevor sie ihre Lehre in der Kaserne fertigmachen konnte. Wissenschaftler meinen hingegen, das Tier habe nach Schrödingers Theorie spezielle Fähigkeiten. So könne Kickls Katze gleichzeitig abgeschoben und doch noch da sein, sie werde also wieder auftauchen.

Die Nachbesetzung der Stelle gestaltet sich jedenfalls schwierig. So hat der Innenminister alle drei Bewerber abgelehnt. Die Tiere (eine Perserkatze, eine Siamkatze und eine Türkisch Angora) hätten inhaltlich nicht überzeugt, sagt Kickl. Um Österreich sicherer zu machen, will er aber weitere Tiere in den Polizeidienst übernehmen: ein Trüffelwildschwein für Undercover-Aufgaben (begabter Schnüffler), ein Zebra (es soll Straßenübergänge markieren) und einen Elefanten. Dieser soll ohne großes Aufsehen die nächste sensible Hausdurchsuchung im BVT vornehmen. (aich)

Reaktionen an:philipp.aichinger@diepresse.com

("Die Presse", Printausgabe, 30.01.2019)

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