Mehr Sozialarbeiter für die armen Terroristen, bitte!

So schnell kann man gar nicht „Allahu akbar“ ausrufen, wie nach einem Terroranschlag sofort die Relativierer wieder das große Wort führen.

Der Rauch hatte sich nach den Anschlägen von Brüssel noch nicht einmal verzogen, als ausgerechnet der ranghöchste Polizist des Landes, Konrad Kogler, im ORF den eigentümlichen Eindruck erweckte, Terror dieser Art sei vor allem einem Mangel an Sozialarbeit an von der Gesellschaft nicht ausreichend gewürdigten Jugendlichen mit Migrationshintergrund geschuldet – und nicht etwa Folge einer faschistoiden, religiösen Herrenmenschen-Ideologie.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.03.2016)

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