Der große Irrtum des Werner F. Inseratenaffäre wird ihn verfolgen

Sollte der SPÖ-Vorsitzende glauben, die Einstellung eines Verfahrens sei dessen endgültiges Ende, sollte er nach Kärnten schauen oder sich an Androsch erinnern.

Falls alles in Österreich doch noch mit rechten Dingen zugehen wird, dann wird Werner Faymann es irgendwann – Zeitpunkt unbekannt – bereuen, nicht vor dem Untersuchungsausschuss zu seiner Inseratenaffäre ausgesagt zu haben. Wie die jüngste Entwicklung zeigt, hat er gegen eine Grundregel in der Politik verstoßen, die da lautet: Alles, was nicht umgehend aufgeklärt wird, verfolgt den Betreffenden immer wieder. Es verschwindet einfach nicht.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.11.2013)

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