Quergeschrieben

Wäre ich ein Schlepper, würde ich nach Thörl-Maglern fahren

Alle fürchten sich vor Flüchtlingen aus Italien, alle starren auf die Brennergrenze. Wäre die Gefahr so groß, würde die Regierung im Süden fahrlässig handeln.

Besser geht's nicht an diesem Sommertag: Herrliche Autofahrt durch das italienische Kanaltal, mehrspurige Autobahn, wenig Verkehr, ein verschlafener Grenzbereich dort, wo vor Schengen einmal nervige Geschäftigkeit von österreichischen und italienischen Kontrollen herrschte; einmal Blinzeln, und man ist in Kärnten. Ein Grenzmanagement ist nirgends sichtbar, nicht personell, nicht baulich.

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 532 Wörter

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.07.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft