Es ist nicht Aufgabe von Medien, ihre Kunden auf den Tugendpfad zu drängen

Einem Journalismus, der seinen Lesern und Usern verschweigt, dass ein gewalttätiger Asylwerber ein gewalttätiger Asylwerber ist, misstrauen diese Leser und User ganz zu Recht.

 

Es war ein alltäglicher Fall von häuslicher Gewalt, über den der Online-„Standard“ unter der Überschrift „Grazer attackierte Kind mit Messer“ jüngst berichtete. „Eine 28-jährige Frau hat am Montag ihrem Ehemann lebensbedrohliche Stichverletzungen mit einem Messer zugefügt. Der 24-Jährige war zuvor mit der Waffe auf seine eigene sechs Monate alte Tochter losgegangen. Die Mutter ging dazwischen und stach dann auf ihren Mann ein“, beschrieb das Medium den Tathergang soweit korrekt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.08.2013)

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