Das unendliche Elend mit dem „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“

Millionen Venezolaner flüchten vor den Folgen einer Revolution, die einst als vorbildlich galt. Der Sozialismus klappt nicht einmal mehr in Lateinamerika.

Tausende Venezolaner verabschieden sich jeden Tag nach Kolumbien und Brasilien, nach Peru, Chile, Argentinien und Mexiko. 2,3 Millionen haben ihre Heimat bereits verlassen. Brasilien hat Truppen an die Grenze im Norden verlegt, um den ansteigenden Flüchtlingsstrom einzudämmen. Venezuela, das an Erdölvorräten reichste Land der Welt, ist am Ende. Andauernde politische Interventionen und Umverteilungen, Nepotismus, Klientelismus und Korruption haben es ruiniert.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.09.2018)

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