"Mein lieber Jude": Österreich feiert "seine" Nobelpreisträger

Geächtet, ausgeraubt, verstoßen: Aber wenn 1938 vertriebene Juden mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden, sind diese auf einmal wieder „Unsrige“.

Mein lieber Jude oesterreichfeiert
Mein lieber Jude oesterreichfeiert
Mein lieber Jude oesterreichfeiert – (c) EPA (Stephanie Mitchell)

Das Ende von Hugo Bettauers faszinierend visionärem Roman „Die Stadt ohne Juden“ aus dem Jahr 1922 reinszeniert sich bis heute ständig. Besonders markant geschieht das immer dann, wenn Österreich seine nach dem Anschluss 1938 vertriebenen jüdischen Nobelpreisträger feiert.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.10.2013)

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