„Rechtsruck“ in Österreich? Halt für gedankenlose Nachplapperer

Statt unreflektiert Klischees zu verbreiten, wäre es erhellend, die Parteien danach zu beurteilen, wie sie die Rolle des Staates in Wirtschaft und Gesellschaft sehen.

Dass man Aussagen, die im Wahlkampf getätigt werden, nicht auf die Goldwaage legen darf, versteht sich von selbst. Doch dass man von Stereotypen nicht loskommt, wenn die Wahlen geschlagen sind und Zeit für eine nüchterne und sachgemäße Beurteilung der Parteien, ihrer Proponenten, ihrer Programme und ihrer Zielsetzungen wäre, ist schade. Denn unscharf oder gar falsch verwendete Begriffe trüben den Blick, der gar nicht scharf genug auf die gesellschaftlichen und politischen Szenarien gerichtet werden sollte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.10.2013)

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