Warten auf eine neue Achsenzeit, in der Wissen und Künste blühen

Österreich will wieder Nobelpreisträger: Dazu wäre es neben der Spitzenforschung aber wichtig, verstärkt auf die exzellente Lehre an den Universitäten zu setzen.

Martin Engelberg hat in seinem „Quergeschrieben“ vom Dienstag dieser Woche eine Zeit in Wien in Erinnerung gerufen, die wie geschaffen dafür war, künftigen Nobelpreisträgern den Boden zu bereiten. Ab den Märztagen 1938 wurden alle diese jungen Talente von den Nazis vertrieben, so sie überhaupt flüchten konnten. Es blieb keine geistige Lücke, es blieb ein Abgrund zurück. Und das Bedürfnis war erbärmlich gering, diesen nach 1945 zu überbrücken, indem man die Vertriebenen zurückzurufen und mit ihrer alten Heimat zu versöhnen versuchte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.10.2013)

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