„Geld ist gedruckte Freiheit“: Besser kann man Bares kaum definieren

In einem Staatswesen ohne Bargeld gäbe es die totale Kontrolle durch die Obrigkeit und statt freier Bürger nur ständig überwachte und gemaßregelte Untertanen.

The Curse of Cash, der Fluch des Geldes, so betitelt der ehemalige Chefökonom des Internationalen Währungsfonds und jetzige Harvardprofessor Kenneth Rogoff sein Ende September herausgegebenes Buch, worin er wortreich für die Abschaffung von Bargeld plädiert. Rogoff geht bereits seit Längerem mit dieser Idee schwanger. Seine Überlegungen sollen bereits dazu geführt haben, dass die EZB die 500-Euro-Scheine abschaffen wird und in Deutschland eine Grenze von 5000 Euro für Barzahlungen diskutiert wird.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.11.2016)

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