Pensionsantritt: Es bedarf noch viel drastischerer Maßnahmen

Die Köpfe der Repräsentanten der Sozialpartnerschaft haben geraucht. Doch bei der Sicherung der Pensionen wäre es fatal, „auf halben Wegen, zu halber Tat mit halben Mitteln zauderhaft zu streben“.

Wenigstens am Tag danach gab es Kaiserwetter. Kaiserwetter ist angesagt, wenn man sich in Bad Ischl trifft, seien es auch die republikanisch gesinnten Repräsentanten der Sozialpartnerschaft, die am Montag beim Dialog von Gewerkschaft und Kammern berieten, wie das faktische Pensionsantrittsalter erhöht werden könne. Dass sich Sozialminister Hundstorfer, Wirtschaftskammer-Präsident Leitl und ihre Kolleginnen und Kollegen darüber ernsthaft Gedanken machen, ist löblich. Und einige Vorschläge und sinnvolle Ansätze sind, Karl Ettinger hat es in seinem Kommentar betont, formuliert worden. Doch selbst wenn uns die Zukunft ein hohes Wirtschaftswachstum bescheren sollte, werden diese Maßnahmen allein nicht genügen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.10.2011)

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