Wer nachts für das Kind aufsteht, soll auch anschaffen können

Obsorge kommt von Sorge: Es ist Zeit, die leidige Obsorgedebatte endlich vom Kopf auf die Füße zu stellen. Die jetzige Justizministerin versteht das leider nicht.

Quergeschrieben

Für ein Kind sorgen – was heißt das? Windeln wechseln, Windeln kaufen, Nase putzen, Brei anrühren, trösten, vorlesen, den Trotzteufel bändigen, Wäsche waschen, Kakao wärmen, singen, in der Nacht aufstehen, Pflaster picken, Badewasser einlassen. Es heißt: beim Kinderarzt sitzen und beim Elternabend im Kindergarten, Babysitter bei Laune halten, Jausenbrote schmieren, Einladungen für die Geburtstagsparty basteln, Smarties-Kuchen backen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.03.2011)

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