Wenn es keine Denkverbote gibt, dann muss man sie halt erfinden

Tabubrecher glauben, sie seien die Einzigen, die relevante Fragen stellen und sich etwas trauen: Über den kalkulierten Tabubruch – einen Mediensport, der so sehr nervt, wie er verlässlich aufregt.

 

Widmen wir diese Kolumne einem Typen, der sich in der Öffentlichkeit unverwüstlicher Beliebtheit erfreut: dem Tabubrecher. In den vergangenen Wochen hatte er wieder Hochsaison (Hat das mit den Pollen zu tun? Mit den Frühlingshormonen?). Es gibt ihn in der Altherrenvariante (Thilo Sarrazin, Günter Grass), aber auch jünger.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.04.2012)

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