Die Christen im Nahen Osten brauchen unsere Solidarität

Die Verfolgung der Christen in Syrien und im Irak wird zum Genozid. Das christliche Europa muss endlich Schutzmacht werden und Christen zu Hilfe kommen.

Es ist fraglich, ob Christen im Nahen Osten überhaupt eine Überlebenschance haben.“ Diese Befürchtung äußerte Éric Lecomte, Direktor des christlichen Hilfswerks Open Doors, kürzlich anlässlich einer Tagung in Wien. Christen sind heute tatsächlich die am meisten verfolgte religiöse Gruppe, ihre Zahl ist so hoch wie nie zuvor, nämlich 100 Millionen weltweit. Brennpunkt ist derzeit das vom IS terrorisierte Gebiet in Syrien und dem Irak, in dem Christen systematisch abgeschlachtet werden. Aber auch außerhalb des Kriegsgebiets werden sie zum Teil massiv unterdrückt und verfolgt: Im Iran ist die Ausübung des christlichen Glaubens verboten, es kommt häufig zu Razzien und Verhaftungen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.09.2015)

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