Selbst-Diskriminierung ist das Haupthindernis für Integration

Die Verantwortung für die Integration wird stets der Mehrheitsgesellschaft gegeben. Viel entscheidender aber ist der Wille der Migranten selbst.

Wir haben das Argument schon tausendfach gehört: Integration gelingt dann, wenn die Mehrheitsgesellschaft möglichst tolerant ist, nicht diskriminiert und viel Geld und Mühe in die Integration und in entsprechende Maßnahmen investiert. Trotz vieler Anstrengungen läuft der Trend in Europa allerdings in die gegenteilige Richtung: Desintegration und Radikalisierung nehmen zu. Nun, heißt es, man habe sich eben zu wenig bemüht, müsse sich noch mehr anstrengen, Zuwanderern noch mehr Chancen geben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.05.2016)

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