Après Ski startet erst die Bergfahrt der Pistenpfleger

„Wie einen Teppich“ wünschen sich Skifahrer heute ihre Pisten. Dafür ist einiger Aufwand zu leisten. Neben künstlicher Beschneiung ist vor allem der intensive Einsatz von Pistenraupen gefragt. Die extrem leistungsfähigen Geräte brauchen aber viel Sprit – Alternativen sind derzeit nicht in Sicht.

30 Liter Diesel pro Stunde, 500 PS stark: Hightechgerät Pistenraupe, gut sichtbar der Einsatz der Seilwinde.
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30 Liter Diesel pro Stunde, 500 PS stark: Hightechgerät Pistenraupe, gut sichtbar der Einsatz der Seilwinde.
30 Liter Diesel pro Stunde, 500 PS stark: Hightechgerät Pistenraupe, gut sichtbar der Einsatz der Seilwinde. – (c) Pistenbully

Seine Konkurrenten schob der Pistenbully ziemlich schnell von der Piste: Als 1969 die erste Pistenraupe unter diesem Namen vorgestellt wurde, endete die Saison der Bastler- und Eigenbaugeräte – für immer.

In diesen Tagen war die sogenannte mechanische Pistenpflege eine noch junge Disziplin, oft mit unzureichenden Mitteln ausgetragen. Das sollte sich mit dem Skiurlaub des deutschen Omnibusunternehmers Karl Kässbohrer auf der Seiser Alm in Südtirol ändern. Weil das zusammengeklopfte Werkzeug zum Präparieren der dortigen Abfahrten in Brüche gegangen war und sich so schnell nicht wieder instand setzen ließ, blieben Arbeit und Schnee unverrichteter Dinge liegen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.02.2018)

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