Die Wünsche der MX-5-Fans wurden erhört

Update für Mazdas Roadster: Mehr PS, mehr Drehfreude.

Sport-Update für den Roadster.
Sport-Update für den Roadster.
Sport-Update für den Roadster. – (c) Kubala

Dem Ruf nach mehr Leistung für den MX-5 hat sich Mazda über die Jahre recht konsequent verschlossen. Im Gegenteil, die Ur-Rezeptur des Roadsters sieht den kleineren der beiden angebotenen Motoren vor, auf ihn haben die Ingenieure die Entwicklung speziell der aktuellen Generation gegründet: 1,5 Liter Hubraum, 130 PS – sicher nicht die Welt, aber das Auto ist ja ein Leichtgewicht, mit unter 1000 Kilogramm in der erwähnten Variante.

Trotzdem, vor die Wahl gestellt, würden wir stets für den 2,0-Liter-Motor mit 160 PS votieren. Hier kommt schon richtig Sportwagen-Appeal ins Spiel – reizvoll bei einem Auto, das gerade die Hälfte von anderen Sportwagen wie dem Porsche Boxster kostet und ein Drittel weniger Gewicht auf die Waage bringt. Die größere Motorvariante kommt auf Wunsch auch mit Hinterachsdifferenzialsperre, empfehlenswertem Bilstein-Fahrwerk und Recaro-Schalensitzen. Wer allerdings mehr PS wünschte, wurde an den Fiat124 verwiesen, der baugleichen Italovariante des Mazda, in der kräftigere 1,4-Liter-Turbomotoren Dienst versehen.

Wer sich aber mehr im MX-5 sieht, kann sich nun auf ein Motoren-Update freuen, das man dem 2019er-Jahrgang des Zweisitzers angedeihen lässt. Es beseitigt einen zentralen Kritikpunkt mancher MX-5-Fans: Bitte etwas mehr Power, vor allem aber Drehzahl!

Pronto! Die Höchstdrehzahl wurde von 6800Touren auf 7500/min gesetzt, was bei sportlichen Fahrten einen dramatischen Unterschied machen dürfte, und die Leistung kletterte um 24 auf 184 PS. Das maximale Drehmoment stieg nur unwesentlich (von 200 auf 205 Nm), ist dafür aber früher (bei 4000 statt 4600 Touren) abrufbar, was dem flotten Vorankommen ebenfalls dienlich ist. Einhergehend mit der Steigerung des Temperaments erfüllt die neue Motorengeneration auch die neue Abgasnorm Euro-6d-Temp. Was sportliche Fahrer ebenfalls interessieren dürfte: Die Lenksäule ist jetzt neben der Höhe auch in der Länge einstellbar. Aus dem Fun-Roadster wird offenbar ein richtiger Sportwagen! (tiv)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.07.2018)

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