Elektroauto, erstmals nach Art des Hauses

Nach Audi – und vor BMW – führt Mercedes sein erstes prestigeträchtiges Elektroauto vor: Der EQC ist luxuriös, groß und schwer, dennoch spritzig zu bewegen und kostet bei uns 75.500 Euro. Eine Sache beherrscht er, die alle anderen nicht können.

Bescheidene Hütte: Sicher nicht das Fahrzeug im Bild, der Mercedes EQC.
Bescheidene Hütte: Sicher nicht das Fahrzeug im Bild, der Mercedes EQC.
Bescheidene Hütte: Sicher nicht das Fahrzeug im Bild, der Mercedes EQC. – (c) Daimler AG - Global Communicatio

Munter auf der Busspur unterwegs, gratis parkend und mautfrei: In und um Oslo befindet man sich mit einem Elektroauto in bester Gesellschaft. Batterie-elektrische Autos (BEV) kratzen in Norwegen bei den Neuzulassungen aktuell an der 50-Prozent-Schwelle – einer scheuen Minderheit wie bei uns, die bald vergessen haben wird, wie es auf Tankstellen riecht, gehört man hier jedenfalls nicht an.

Wohl deshalb hat Mercedes das Land auserkoren, um das erste Modell der rein elektrischen EQ-Linie der internationalen Fachpresse vorzuführen. Ein neuartiges Konzept ist das Auto nicht: Ähnlich wie Audi den E-Tron lässt Mercedes den EQC auf einer vorhandenen, freilich modifizierten Bodengruppe basieren, mit den SUVs der GLC-Baureihe hat er deshalb den Radstand und das meiste vom Aufbau gemein. Premiumkonkurrent Jaguar hat beim I-Pace dagegen einen eigenständigen Solitär geschaffen (wenn auch ausgelagert, in Österreich produziert), bei Tesla gab es bekanntlich nie anderes als Elektrisches im Sortiment.

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.05.2019)

Meistgekauft
    Meistgelesen