Vorwürfe gegen Wiener Kindergarten: Pädagogin freigestellt

Eine Mutter erhob gegen einen Kindergarten in Liesing schwere Vorwürfe. Die betroffene Pädagogin wurde nach "Presse"-Recherchen nun präventiv von der Stadt Wien freigestellt, bis diese ausgeräumt sind.

Am Freitag wurde eine Kindergärtnerin eines Kindergartens im 23. Bezirk präventiv auf Betreiben der Stadt Wien freigestellt

Eine Frau hatte sich an die "Presse" gewandt und schwerwiegende Vorwürfe gegen den privaten Kindergarten erhoben: Das Kind soll stundenlang auf die Toilette gesetzt worden sein - oder unnötigerweise eine Windel bekommen haben, obwohl es diese nicht mehr benötigte und wollte. Im Kindergarten soll es dazueinen Strafstuhl in einem Eck geben, in dem die Kinder stundenlang sitzen mussten. Dabei durften sie sich angeblich nicht bewegen, nicht reden und auch die Toilette nicht besuchen.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe schickte Czernohorszky sofort jemanden von der zuständigen MA 11 zur Kontrolle in den Kindergarten. Die beschuldigte Pädagogin war nicht anwesend, die Leitung bestritt die Vorwürfe. Präventiv habe man die Pädagogin aufgrund der Schwere der Vorwürfe aber trotzdem freigestellt, heißt es aus dem Stadtratsbüro. Sie hat am Montag einen Termin bei der MA 11. Die Mutter selbst wollte bisher lieber anonym bleiben - aber auch sie würde die Mutter gerne zu einem gespräch bitten.´. (ath)

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