Wiener Lange Gasse ist jetzt Begegnungszone

Die Begegnungszone in der Lange Gasse im Wien-Josefstadt ist eröffnet. Meter 150 lang ist der verkehrsberuhigte Abschnitt, 720.000 Euro kostete die Umgestaltung.

BEGEGNUNGSZONE LANGE GASSE - EROeFFNUNG NACH NEUGESTALTUNG
BEGEGNUNGSZONE LANGE GASSE - EROeFFNUNG NACH NEUGESTALTUNG
APA/GEORG HOCHMUTH

Es gibt eine neuen Begenungszone in Wien - in der Lange Gasse im achten Wiener Gemeindebezirk. Am Donnerstag wurde der 150 Meter langer Abschnitt der Gasse als verkehrsberuhigte Zone eröffnet. Der Teil zwischen Josefstädter Straße und Hugo-Bettauer-Platz wurde in den vergangenen Monaten neu gestaltet und etwas angehoben.

Die Lange Gasse habe den Ruf gehabt, sehr verwinkelt und eng zu sein, sagte die Josefstädter Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP). Die lange Diskussion über die Umgestaltung habe sich ausgezahlt. "Der Raum ist sehr großzügig geworden. Die Gestaltung ist wunderschön", freute sie sich.

56 Prozent der Anrainer dafür

Der Bezirk ließ im vergangenen Sommer die Anrainer darüber abstimmen, ob der Abschnitt verkehrsberuhigt werden soll. 56 Prozent sprachen sich dafür aus. Anfang April dieses Jahres starteten dann die Umbauarbeiten. Die Straße wurde im betroffenen Abschnitt auf ein Niveau angehoben und neu gepflastert. Die Zufahrts- und Durchfahrtsmöglichkeiten für Autos blieben erhalten, die Höchstgeschwindigkeit wurde allerdings auf 20 km/h festgelegt und Parkplätze wurden reduziert. Radfahren ist nun in beide Richtungen möglich.

BEGEGNUNGSZONE LANGE GASSE - EROeFFNUNG NACH NEUGESTALTUNG
BEGEGNUNGSZONE LANGE GASSE - EROeFFNUNG NACH NEUGESTALTUNG
Die neu gestaltete Lange Gasse im achten Bezirk in Wien. – APA/GEORG HOCHMUTH

Auch der Hugo-Bettauer-Platz wurde freundlicher gestaltet. Er wurde optisch vergrößert, indem die Werbesäule entfernt und die Schaltkästen sowie die Telefonzelle versetzt wurden. Zudem wurde eine runde Sitzbank um den Baum am Platz errichtet.

Die Gesamtkosten für die Umgestaltung betrugen 720.000 Euro. Den Großteil davon zahlte die Stadt, der Rest kam aus dem Bezirksbudget.

 

 

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