Wenn die Luft in der Lunge kleben bleibt

Die häufigste Erbkrankheit Österreichs, die Cystische Fibrose, ist weitgehend unbekannt. Inhalation und Tabletten prägen den Alltag
der Betroffenen. Ein Linzer will ihnen ein „Luftschloss“ am Meer bauen – und eine App, die „Luftwege“ zeigt.

Elisabeth Jodlbauer-Riegler, Obfrau der CF-Hilfe Oberösterreich, und ihre Tochter Anna, die mit Cystischer Fibrose geboren wurde.
Elisabeth Jodlbauer-Riegler, Obfrau der CF-Hilfe Oberösterreich, und ihre Tochter Anna, die mit Cystischer Fibrose geboren wurde.
Elisabeth Jodlbauer-Riegler, Obfrau der CF-Hilfe Oberösterreich, und ihre Tochter Anna, die mit Cystischer Fibrose geboren wurde. – (c) Hermann Wakolbinger

Ein Blick auf das funkelnde Meer. Ein tiefer Atemzug. Irgendwo spielt Musik, es wird getanzt. Eine Szene, die im US-Bundesstaat Kalifornien nicht selten ist. Kaum verwunderlich, dass hier der „West Coast Swing“ entstanden ist – ein Tanz, der auf schnelle Bewegungen, viele Drehungen und Improvisation setzt. Mittlerweile hat er Österreich erreicht. Seit vier Jahren zieht Anna Jodlbauer einmal wöchentlich ihre Tanzschuhe an, um sich in einem Studio in Linz zu den Rhythmen zu drehen. In guten Wochen kommen Salsa-Stunden dazu, in weniger guten muss sie das Parkett gegen Asthmaspray, Inhalator und Medikamente eintauschen: Die 27-Jährige leidet an CF.

Hinter den zwei Buchstaben verbirgt sich die Cystische Fibrose, auch Mukoviszidose genannt, die häufigste Erbkrankheit in Österreich.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.05.2019)

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