Zooleben

Neues aus den Tiergärten

Neues aus den Tiergärten: Im Zoo Schmiding wurde ein Giraffen-Baby geboren. Das 1,75 Meter große Jungtier ist wohlauf.

11. August. Im Zoo Schmiding in Krenglbach, nördlich von Wels, wurde am Freitag, 09. August 2019, ein Giraffen-Baby geboren. Sowohl das 1,75 Meter große Jungtier als auch die Mutter sind wohlauf.

APA/ZOO SCHMIDING/PETER STERNS

Die ersten Tage bleiben die Mutter und ihr Nachwuchs noch im Innenbereich der Afrikaanlage. Unter Aufsicht eines Tierpflegers können Zoobesucher dennoch mehrmals täglich vorsichtige Blicke auf das Giraffenbaby werfen, hieß es in einer Aussendung des Zoos.

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18. Juli. Namen hat er noch keinen, aber die ersten Herzen bereits erobert: Der aktuell vermutlich beliebteste Bewohner des Wiener Tiergarten Schönbrunn, das am 13. Juli geborene Elefantenbaby, absolvierte wenige Tage später seinen ersten Ausflug vor Publikum mit Bravour.

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Gelassen und aufgeweckt erkundete das kleine Weibchen vor Medienvertretern sein Gehege und spielte vergnügt mit Ästen und Holzspänen.

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17. Juli. Im Zoo Salzburg hat Ende Mai die Polarwölfin Anastasia in einer Höhle drei Welpen zur Welt gebracht. Die verspielten Jungtiere haben sich seither prächtig entwickelt und erkunden immer häufiger ihr Gehege. Und - das dürfte die Besucher auch freuen - ihr ursprünglich dunkles, braunes Fell ist mittlerweile heller geworden und im Grün der Anlage gut zu erkennen.

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Im Haus des Meeres in Wien gehen Komodo-Drachen an der Leine - und das aus einem guten Grund. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren die Mitarbeiter schon jetzt für den Umzug ins neue Gehege. Somit müssen die Warane nicht in Transportkisten gesperrt werden. In die neue Komodo-Anlage im Zubau im 9. Stock können die Tiere somit zu Fuß gehen.

 

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Die Komodowarane wachsen zügig heran und haben ihr Gewicht seit Ankunft vor einem Jahr bereits verfünffacht. Sie wiegen nun an die 15 Kilogramm bei einer Länge von knapp zwei Metern. Damit sind sie aber noch nicht ausgewachsen, die großen Echsen werden drei Meter lang und über 50 Kilogramm schwer.

Um dann den Umzug stressfrei zu gestalten, werden die Tiere mehrmals die Woche spielerisch trainiert. Sie werden daran gewöhnt, dass ihnen das Geschirr angelegt wird sowie das Gehen an der Leine. Die Warane zeigten sich bisher außerhalb ihres gewohnten Terrariums sehr zögerlich. Sie sind extrem scheu und verunsichert, wenn mehr als die beiden gewohnten Pfleger dabei sind. Deshalb ist das Spektakel für Besucher leider nicht zu sehen.

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11. Juli. Im Tiergarten Schönbrunn gibt es Nachwuchs bei den Mähnenrobben. Bereits am 29. Juni ist ein Jungtier zur Welt gekommen. Ab sofort ist es auch für die Besucher zu sehen. Namen hat das 12 Kilo schwere Männchen noch keinen.

Jutta Kirchner/Schönbrunn

Das Weibchen Nina und ihr Nachwuchs bewohnen den eigens dafür eingerichteten Mutter-Jungtier-Bereich der Robbenanlage. In ein paar Tagen schon wird die kleine Robbe an Land und im Wasser geschickt genug sein, um gemeinsam mit seiner Mutter zur restlichen Gruppe zu stoßen.

Jutta Kirchner/Schönbrunn

Mähnenrobben sind an den Küsten Südamerikas heimisch. Die Männchen halten sich einen Harem. In Schönbrunn ist "Comandante" der Chef und damit auch der Vater des Jungtieres. Erwachsene Mähnenrobben ernähren sich von Fisch. Beim Jungtier steht aber noch länger kein Fisch auf dem Speiseplan. Es wird die ersten sechs bis acht Monate gesäugt.

Jutta Kirchner/Schönbrunn

18. Juni. Die Erdmännchen-Jungtiere im Wiener Tiergarten Schönbrunn sind fast vier Wochen alt und erkunden jetzt die Außenanlage.

(c) DANIEL ZUPANC

Noch werden die Erdmännchen-Minis von ihrer Mutter gesäugt. In ein paar Wochen stehen die ersten Insekten auf dem Speiseplan. Erdmännchen leben in Kolonien. Jedes Mitglied hat eine klar definierte Aufgabe. Die gute Zusammenarbeit ist der Schlüssel für das Überleben in den Savannen und Halbwüsten im Süden Afrikas.

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12. Juni. Giraffen schätzen Rosen als Leckerbissen. Das Trio "Fleur", "Sofie" und "Obi" ist im Wiener Tiergarten Schönbrunn von ihrem neuen Paten, der Tierpflegeschule an der Vetmeduni Wien, mit einem Korb voller stacheliger Blumen verwöhnt worden. Sie ließen sich die Bunte Mischung aus Hecken- und Kletterrosen gut schmecken.

Die allgemein- und berufsbildende Privatschule bildet seit 1979 Tierpfleger aus. Dabei steht ihr der Zoo mit Praktikumsplätzen, Infrastruktur und Fachwissen zur Seite, hieß es in einer Aussendung des Tiergartens am Mittwoch.

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2. Mai. Gleich 12 Küken sind bei den Flamingos im Wiener Tiergarten Schönbrunn sind zwischen 11. April und 2. Mai geschlüpft. Weitere Eier werden noch bebrütet, berichtet der Zoo.

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Bei der Aufzucht helfen beide Elternteile bei der Aufzucht mit. „Die jüngsten Küken sitzen noch in den Nestern und blicken aus dem Federkleid ihrer Eltern hervor, die sie abwechselnd wärmen und mit energiereicher Flüssigkeit aus ihrem Kropf füttern. Die Größeren haben die Nester schon verlassen und werden wie in einem Kindergarten gemeinsam betreut“, wird Tiergartendirektorin Dagmar Schratter zitiert.

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Auf den ersten Blick würde man bei den Küken vielleicht gar nicht auf Rosa Flamingos tippen. Noch sind die Kleinen nämlich grau und flauschig. Erst in rund drei Jahren werden ihre Federn genauso prächtig rosafarben leuchten wie die ihrer Eltern. Während im Freiland Krebse, die die Flamingos aus dem Wasser filtern, für das rosa Gefieder sorgen, erhalten sie im Zoo dafür ein Futter mit einem speziellen Farbstoff.

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12. April. Die "Mädels-WG" im Giraffenpark im Wiener Tiergarten Schönbrunn hat einen männlichen Mitbewohner bekommen: Der Bulle "Obi" ist aus Amsterdam angekommen. Das erste "Date" mit den Weibchen "Fleur" und "Sofie" erfolgt nach einer Eingewöhnungsphase in Kürze.

 

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Als der Giraffenpark 2017 eröffnete, zogen zunächst die Netzgiraffen-Weibchen ein. "Nun hat der Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes 'Obi' als passendes Männchen für uns ausgesucht", wird Zoologin Eveline Dungl in einer Aussendung zitiert. Er wurde am 16. November 2016 im Artis Zoo in Amsterdam geboren. Sein afrikanischer Name bedeutet "Herz". Der Tiergarten hofft nun auf Giraffen-Nachwuchs.

 

(c) Norbert Potensky

Angereist ist "Obi" per Spezialtransport. Der Anhänger gleicht einem Pferdetransporter, nur weitaus größer und vor allem höher. Vom Alter her ein "Teenager", ist "Obi" aber mit rund dreieinhalb Metern noch etwas kleiner als die vierjährigen Weibchen. Ausgewachsene Giraffenbullen können eine Höhe von mehr als fünf Metern erreichen.

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10. April. Im Wiener Tiergarten Schönbrunn ist am 30. März ein Bärenstummelaffe geboren worden. Noch klammert sich das Jungtier an der Mutter fest und ist nicht immer sofort zu sehen. Durch das Vertrauen der Affen zu ihren Pflegern durften diese das Jungtier schon von der Nähe ansehen und konnten dabei das Geschlecht erkennen. Das Jungtier ist ein Weibchen. "Wir haben die Kleine passend zum Verbreitungsgebiet nach einer Stadt in Sierra Leone, Makeni, benannt", sagt Tierpflegerin Nadine Bräuer.

 

(c) DANIEL ZUPANC

Noch sieht Makeni etwas ungewöhnlich aus. Bei der Geburt sind Bärenstummelaffen weiß und haben eine schwarze "Augenmaske". Erst im Alter von etwa vier Monaten bekommen sie ihr glänzend schwarzes Fell. In zwei bis drei Wochen wird Makeni ihre ersten Gehversuche wagen. Dann wird es noch mehr Action bei den Bärenstummelaffen geben. "Mali und Togo spielen bereits sehr nett miteinander, sie hüpfen von Ast zu Ast und ärgern sich gegenseitig. Bald werden alle drei Jungtiere in der Anlage herumtollen."

(c) DANIEL ZUPANC

8. April. Der Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels in Oberösterreich hat mehrfachen Affen-Nachwuchs gemeldet. Das Löwenkopf-Äffchen, das Wollaffenjungtier (Bild) und der Kattasprössling erkunden schon unter der Aufsicht ihrer Mütter die Umgebung.

 

ZOO SCHMIDING/STEFAN SCHNAUDER

Die Kattas präsentieren, wie für die sonnenanbetenden Lemuren üblich, ihre Bäuche der Sonne entgegen und offenbaren dabei entzückende Blicke auf ihren Nachwuchs, der sich von dort aus die Welt anschaut. 

ZOO SCHMIDING/STEFAN SCHNAUDER

28. März. Der Bauch ist kaum noch zu übersehen: Das Elefanten-Weibchen "Numbi" im Tiergarten Schönbrunn ist trächtig. Die Freude im Wiener Zoo ist groß. Wann das Baby auf die Welt kommt, ist aber noch ziemlich unsicher, teilte der Tiergarten am Donnerstag mit. Die Schwankungsbreite sei bei 22 Monaten Tragzeit sehr groß, aber man rechnet Mitte Juli mit der Geburt.

Daniel Zupanc/Tiergarten Schönbrunn

"Numbi" hat bereits zwei Jungtiere zur Welt gebracht - "Kibo" und "Tuluba" - und sei  eine erfahrene Mutter, heißt es von Seiten des Tiergartens.

Die letzte Elefantengeburt in Schönbrunn liegt fast sechs Jahre zurück. Am 4. September 2013 sorgte die Geburt der kleinen "Iqhwa" für eine weltweite Sensation. Sie war das erste Jungtier, das durch künstliche Besamung mit tiefgefrorenem Sperma eines Wildbullen gezeugt wurde. Dies wurde nun gemeinsam mit den Experten des Leibniz-Instituts für Zoo-und Wildtierforschung erfolgreich wiederholt. Denn der Vater des kommenden Elefantenbabys lebt im Phinda Reserve in Südafrika.

Daniel Zupanc/Tiergarten Schönbrunn

21. März: Es gibt gute Nachrichten für alle Panda-Fans - und auch für die Schönbrunner Panda-Dame Yang Yang. Das Panda-Weibchen, das seit dem Auszug ihrer Panda-Zwillinge im November vergangenen Jahres allein ist, bekommt Gesellschaft. Mitte April soll ein neues Männchen in das Panda-Gehege im Tiergarten Schönbrunn einziehen, und zwar der 19 Jahre alte Yuan Yuan (hier am Foto zu sehen. Yuan Yuan wurde am 23. August 1999 geboren und lebt derzeit in der chinesischen Panda-Station Dujiangyan.

Die Panda-Dame Yang Yang war 2003 mit dem Männchen Long Hui nach Wien übersiedelt, der im Dezember 2016 im Alter von 16 Jahren verstarb. Viermal haben sie für Nachwuchs gesorgt.

Tiergarten Schönbrunn

Bis Yuan Yuan zu sehen ist, müssen sich die Besucher noch bis Ende Mai gedulden. Das Panda-Männchen wird einige Zeit zur Quarantäne in der Innenanlage sein. Das Haus wird in diesem Zeitraum geschlossen sein, um ihm eine ruhige Eingewöhnung zu ermöglichen.

Tiergarten Schönbrunn

Erwachsene Große Pandas sind Einzelgänger. Yang Yang und Yuan Yuan werden daher wie zuletzt auch Yang Yang und Long Hui getrennte Anlagen bewohnen, mit Geruchs- und Sichtkontakt. Nur in der Paarungszeit, üblicherweise im Frühjahr, werden sie aufeinander treffen.

Tiergarten Schönbrunn

7. März. Es gibt Verstärkung für die Nasenbären im Tiergarten Schönbrunn: Zwei junge Weißrüsselnasenbären namens "Puppe" und "Diego" sind aus dem tschechischen Zoo Ústí nad Labem angekommen. 

Daniel Zupanc/Tiergarten Schönbrunn

Die acht Monate alten Tiere ziehen zu den beiden Roten Nasenbären "Blümchen" und "Ursel". Die Haltung der Roten Nasenbären wird in Schönbrunn mit dem Ableben der beiden alten Tiere aufgegeben. Denn: Der Rote Nasenbär steht auf der EU-Liste der invasiven Arten und darf in Zoos nicht mehr gezüchtet werden. Der Weißrüsselnasenbär ist davon nicht betroffen. Deshalb steigt der Tiergarten auf diese Nasenbär-Art um, die hier auch schon früher gehalten wurde.

 

Daniel Zupanc/Tiergarten Schönbrunn

Nasenbären zählen zu den Kleinbären und sind beinahe in ganz Südamerika verbreitet. Ihren Namen verdanken sie ihrer beweglichen, rüsselartig verlängerten Nase. Der Rote Nasenbär und der Weißrüsselnasenbär unterscheiden sich optisch durch die unterschiedliche Fellzeichnung.

Daniel Zupanc/Tiergarten Schönbrunn

5. März. Schmutzgeier "Andi" aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn wird in Bulgarien ausgewildert. Das neun Monate alte Männchen (rechts im Bild) wurde bereits vergangene Woche von der Naturschutzorganisation „Green Balkans“ abgeholt, wie der Tiergarten berichtet.

Tiergarten Schönbrunn / Christian Kunz

Nun soll der junge Geier in eine große Freiflugvoliere gebracht werden, um gemeinsam mit anderen Juntgtieren auf die Freilassung vorbereitet zu werden. Ausgewildert wird "Andi" dann in den östlichen Rhodopen, einem bewaldeten Gebirge an der Grenze Bulgariens zu Griechenland.

Bild: Tierpflegerin Regina Riegler übergibt Schmutzgeier Andi an Green Balkans.

Tiergarten Schönbrunn / Barbara Feldmann

Nach dem Prinzip des "Soft Release" soll die Voliere dann im Mai geöffnet werden, damit die Vögel sich den wilden Geiern der Umgebung anschließen und von ihnen lernen sollen. Vor allem sollen die erfahrenen Geier die Jungvögel im Herbst mit auf die Reise ins Überwinterungsgebiet in Afrika nehmen,so der Tiergarten. 

Bild: ein freifliegender Schmutzgeier in Bulgarien.

www.LifeNeophron.eu/Franz C. Robiller

31. Jänner:  Es gibt Nachwuchs bei den Faultieren in Schönbrunn. Noch klammert sich das Jungtier am Fell seiner Mutter fest und versteckt sich meistens. Es wurde am am 21. Jänner geboren und ist bereits 20 Zentimeter groß. Manchmal lässt es sich im Vogelhaus, wo die Faultierfamilie untergebracht ist, schon blicken.

Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky

Ob es sich um ein Weibchen oder ein Männchen handelt, ist unklar. Da es auf seiner Mutter "Alberta" wie in einer Hängematte liegt, konnten die Tierpfleger sein Geschlecht noch nicht erkennen. Erst im Alter von etwa einem Jahr wird auch das Jungtier anfangen, allein auf einem Ast zu hängen.

"Alberta" säugt ihr Jungtier und zeigt ihm auch bereits, wie man Salat knabbert. Vater ist Faultier "Einstein". Normalerweise dösen die Tiere 14 Stunden am Tag vor sich hin.

 

Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky

28. Jänner. Der neuerliche Wintereinbruch ist für viele Bewohner des Wiener Tiergartens Schönbrunn eine willkommene Abwechslung. Sich gegenseitig durch den frisch gefallenen Schnee zu jagen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen für die Amurleoparden-Zwillingen "Inga" und "Baikal". Die an Kälte gewöhnten, allerdings hoch bedrohten Amurleoparden aus den Wäldern Russlands und Chinas haben ein dichtes Winterfell.

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Die beiden Arktischen Wölfe in ihrem verschneiten Gehege zu erspähen, ist gar nicht so einfach, durch ihr weißes Fell sind sie gut getarnt.

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Auch die Roten Pandas, heimisch im östlichen Himalaya-Gebiet und im Südwesten Chinas, sind gegen Kälte gewappnet und kommen dank Fellbesatzes auf den Sohlen selbst bei Glatteis nicht ins Rutschen.

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In der Heimat der Sibirischen Tiger kann es bis zu minus 45 Grad Celsius kalt werden. "Tiger baden prinzipiell gerne und Tigerin 'Ina' lässt es sich auch im Winter nicht nehmen, ab und zu im halbzugefrorenen Teich zu planschen", berichtete Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

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Im Tiergarten Schönbrunn haben die Elefanten am Freitag ihr alljährliches Christbaum-Frühstück bekommen. Die 120 Jahre alte Salzburger Fichte wurde in der Früh vor dem Schloss Schönbrunn gefällt, zerkleinert und anschließend per Lkw an die Dickhäuter geliefert.

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Über Nadeln und Zweige machten sich das fünfjährige Elefantenmädchen Iqhwa, ihrer Schwester Mongu, sowie auch ihre Mutter Tonga und die Elefantendamen Numbi und Drumbo her. Am Ende der winterlichen Mahlzeit wird nur noch der dicke Stamm übrig bleiben.

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Mit einer Spur aus Karotten lockte man die Herde aus ihrem warmen Gehege zu dem 18 Meter hohen Christbaum - eine Spende der Österreichischen Bundesforste (ÖBf). "Im Winter stellt das nadelige Frühstück eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan unserer Dickhäuter dar", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

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13. Dezember: Im Wiener Haus des Meeres sind für die Besucher seit ein paar Tagen drei Silberäffchen zu sehen. Nach einer mehrwöchigen Eingewöhnung hinter den Kulissen ist die in Südamerika beheimatete Tierart nun frei im Tropenhaus unterwegs. Das Trio stammt aus Nachzuchten von einem anderen Tiergarten.

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Die 20 bis 30 Zentimeter großen Silberäffchen fressen Früchte, Blätter sowie Insekten und schlürfen am liebsten Baumsäfte.

Sie leben ab sofort mit anderen Affenarten im Haus des Meeres, den Spring- und Braunrückentamarinen sowie den Weißkopfsakis zusammen. Verschiedene Affenformen zu vergesellschaften sei nicht immer einfach. Manche Arten können sich laut dem Zoo überhaupt nicht riechen, während andere wunderbar miteinander auskommen.

HAUS DES MEERES/KATHERINA SZÜTS

3. Dezember. Die Panda-Zwillinge "Fu Feng" und "Fu Ban" aus dem Tiergarten Schönbrunn sind in Chengdu gelandet und befinden sich nun in der Panda-Station in Gengda. Dort lebt auch der zweite Schönbrunner Panda-Nachwuchs "Fu Hu", berichtete der Wiener Zoo.

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Panda-Mama "Yang Yang" musste am Tag davor in Schönbrunn von ihren Zwillingen Abschied nehmen: In zwei Transportkisten voll mit Bambus haban "Fu Feng" und "Fu Ban" die Flugreise nach China angetreten. Im Bild: Die beiden erhielten zuletzt noch Besuch von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seiner Frau Doris Schmidauer 

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"Das Hineingehen in die Kisten hat dank des Trainings wie im Bilderbuch funktioniert", berichtete Kuratorin Eveline Dungl, die die Tiere mit Pflegerin Renate Haider und Tierarzt Thomas Voracek begleitet.

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Die beiden Pandas sind jetzt über zwei Jahre alt. Auch im Freiland verlassen Jungtiere in diesem Alter ihre Mütter und suchen sich ein Revier. "Fu Ban" und "Fu Feng" werden daher geplanterweise - wie bereits zuvor ihre älteren Brüder "Fu Long", "Fu Hu" und "Fu Bao" - nach China gebracht.

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27. November. Der Tiergarten Schönbrunn in Wien hat wieder ein Koala-Weibchen, "Bunji" ist in ihr Gehege eingezogen und damit bereits öffentlich zu sehen. "'Bunji' wurde im Mai 2017 im Zoo Lissabon geboren. Sie wurde uns über das internationale Zuchtprogramm als passendes Weibchen für unser Männchen 'Wirri Wirri' vermittelt", sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Koala-Dame wurde in einer Transportbox in der Passagierkabine eines Flugzeuges nach Wien gebracht.

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Ihre Pflegerin begleitete sie und wird noch bis Freitag in Wien bleiben. "Ich habe während des Fluges viel mit 'Bunji' gesprochen und sie war sehr ruhig", berichtete Ana Rodrigues. Ihr neues Zuhause hat das Weibchen laut der Aussendung bereits neugierig erkundet.

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Koalas sind Einzelgänger. "Bunji" und "Wirri Wirri" bewohnen daher eigene Gehege, haben aber Geruchs- und Sichtkontakt. Mit zwei bis vier Jahren werden Koalas geschlechtsreif. Der Tiergarten hofft auf Nachwuchs.

 

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"Bunji" (sprich: Bunschi) bedeutet in der Sprache der Aborigines "Freunde". In der Heimat der australischen Ureinwohner sind Koalas durch die Abholzung der Eukalyptuswälder stark gefährdet. Der Tiergarten betreibt seit kurzem eine eigene Eukalyptus-Plantage in Wien-Simmering. Das bisherige Schönbrunner Koala-Weibchen "Mirra Li" ist heuer im hohen Alter von 18 Jahren gestorben.

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7. November. Die Panda-Zwillinge Fu Feng und Fu Ban müssen den Wiener Tiergarten Schönbrunn bald verlassen. Am 2. Dezember werden die beiden nach China reisen, um ihr neues Zuhause in der Panda Station in Gengda beziehen. Die Transportkisten stehen schon in der Anlage, damit die Zwillingen diese kennenlernen können. Mehr ...

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17. Oktober. Über eine "sensationelle Haigeburt" freut man sich derzeit im Haus des Meeres. Eine seit knapp einem Jahr schwangere Schwarzspitzen-Riffhai-Dame hat vor wenigen Tagen vor den Augen der Besucher schwimmend ein gesundes Haikind zur Welt gebracht.

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In der Familie der Menschenhaie werden neugeborene Haie nicht selten Opfer ihrer kannibalischen Artgenossen. Ein Mitarbeiter war auf die Geburt aufmerksam geworden.  Kollegen stiegen daraufhin in Badehosen und mit Taucherbrillen ins Becken, um das Baby in Sicherheit zu bringen.

HAUS DES MEERES/GÜNTHER HULLA

Der kleine Hai "Jacek" - er wurde nach dem Mitarbeiter, der ihn entdeckte benannt - bringt bei einer Länge von 50 Zentimetern bereits 740 Gramm auf die Waage. Er ist nun in einem Spezialbecken in der Aufzuchtstation. Als Babynahrung dient rohes Sardinenfilet.

Ab kommenden Winter wird "Jacek" dann in der neuen Korallenfischabteilung mit einem 30.000 Liter fassenden Aquarium zu sehen sein wird.

Rund zwei Drittel der 500 Haiarten bringen so wie die Schwarzspitzen-Riffhaie lebende Junge zur Welt. Die anderen legen Eikapseln am Meeresboden ab, in welchen die Embryos über viele Monate lang heranreifen.

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10. Oktober. Es gibt Nachwuchs bei den Flamingos im Tiergarten Schönbrunn. Zehn Rosa-Flamingo-Küken sind geschlüpft, die ersten Mitte September, die jüngsten erst vor einigen Tagen, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Das prächtige Gefieder lässt allerdings noch auf sich warten. Die Küken sind grau, erst im Alter von drei Jahren machen Rosa Flamingos ihrem Namen alle Ehre.

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In den ersten Monaten werden die Küken von ihren Eltern mit der sogenannten Kropfmilch ernährt, einer fett- und eiweißreichen Absonderung aus Drüsen in der Speiseröhre. Später filtern sie mit ihrem siebartigen Schnabel Nahrung aus dem Wasser. Im Freiland sorgen Farbstoffe aus Krebsen für das rosafarbene Federkleid. In Schönbrunn bekommen sie Futter, dem natürliche Farbstoffe beigemengt sind. Sobald die Küken das Nest verlassen, werden sie von den erwachsenen Vögeln gemeinsam in einer Art Kindergarten betreut.

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