Zooleben

Neues aus den Tiergärten

Im Tiergarten Schönbrunn haben die Elefanten am Freitag ihr alljährliches Christbaum-Frühstück bekommen.

Im Tiergarten Schönbrunn haben die Elefanten am Freitag ihr alljährliches Christbaum-Frühstück bekommen. Die 120 Jahre alte Salzburger Fichte wurde in der Früh vor dem Schloss Schönbrunn gefällt, zerkleinert und anschließend per Lkw an die Dickhäuter geliefert.

APA/HELMUT FOHRINGER

Über Nadeln und Zweige machten sich das fünfjährige Elefantenmädchen Iqhwa, ihrer Schwester Mongu, sowie auch ihrer Mutter Tonga und die Elefantendamen Numbi und Drumbo her. Am Ende der winterlichen Mahlzeit wird nur noch der dicke Stamm übrig bleiben.

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Mit einer Spur aus Karotten lockte man die Herde aus ihrem warmen Gehege zu dem 18 Meter hohen Christbaum - eine Spende der Österreichischen Bundesforste (ÖBf). "Im Winter stellt das nadelige Frühstück eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan unserer Dickhäuter dar", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

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13. Dezember: Im Wiener Haus des Meeres sind für die Besucher seit ein paar Tagen drei Silberäffchen zu sehen. Nach einer mehrwöchigen Eingewöhnung hinter den Kulissen ist die in Südamerika beheimatete Tierart nun frei im Tropenhaus unterwegs. Das Trio stammt aus Nachzuchten von einem anderen Tiergarten.

HAUS DES MEERES/KATHERINA SZÜTS

Die 20 bis 30 Zentimeter großen Silberäffchen fressen Früchte, Blätter sowie Insekten und schlürfen am liebsten Baumsäfte.

Sie leben ab sofort mit anderen Affenarten im Haus des Meeres, den Spring- und Braunrückentamarinen sowie den Weißkopfsakis zusammen. Verschiedene Affenformen zu vergesellschaften sei nicht immer einfach. Manche Arten können sich laut dem Zoo überhaupt nicht riechen, während andere wunderbar miteinander auskommen.

HAUS DES MEERES/KATHERINA SZÜTS

3. Dezember. Die Panda-Zwillinge "Fu Feng" und "Fu Ban" aus dem Tiergarten Schönbrunn sind in Chengdu gelandet und befinden sich nun in der Panda-Station in Gengda. Dort lebt auch der zweite Schönbrunner Panda-Nachwuchs "Fu Hu", berichtete der Wiener Zoo.

APA/TIERGARTEN SCHÖNBRUNN

Panda-Mama "Yang Yang" musste am Tag davor in Schönbrunn von ihren Zwillingen Abschied nehmen: In zwei Transportkisten voll mit Bambus haban "Fu Feng" und "Fu Ban" die Flugreise nach China angetreten. Im Bild: Die beiden erhielten zuletzt noch Besuch von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seiner Frau Doris Schmidauer 

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"Das Hineingehen in die Kisten hat dank des Trainings wie im Bilderbuch funktioniert", berichtete Kuratorin Eveline Dungl, die die Tiere mit Pflegerin Renate Haider und Tierarzt Thomas Voracek begleitet.

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Die beiden Pandas sind jetzt über zwei Jahre alt. Auch im Freiland verlassen Jungtiere in diesem Alter ihre Mütter und suchen sich ein Revier. "Fu Ban" und "Fu Feng" werden daher geplanterweise - wie bereits zuvor ihre älteren Brüder "Fu Long", "Fu Hu" und "Fu Bao" - nach China gebracht.

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27. November. Der Tiergarten Schönbrunn in Wien hat wieder ein Koala-Weibchen, "Bunji" ist in ihr Gehege eingezogen und damit bereits öffentlich zu sehen. "'Bunji' wurde im Mai 2017 im Zoo Lissabon geboren. Sie wurde uns über das internationale Zuchtprogramm als passendes Weibchen für unser Männchen 'Wirri Wirri' vermittelt", sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Die Koala-Dame wurde in einer Transportbox in der Passagierkabine eines Flugzeuges nach Wien gebracht.

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Ihre Pflegerin begleitete sie und wird noch bis Freitag in Wien bleiben. "Ich habe während des Fluges viel mit 'Bunji' gesprochen und sie war sehr ruhig", berichtete Ana Rodrigues. Ihr neues Zuhause hat das Weibchen laut der Aussendung bereits neugierig erkundet.

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Koalas sind Einzelgänger. "Bunji" und "Wirri Wirri" bewohnen daher eigene Gehege, haben aber Geruchs- und Sichtkontakt. Mit zwei bis vier Jahren werden Koalas geschlechtsreif. Der Tiergarten hofft auf Nachwuchs.

 

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"Bunji" (sprich: Bunschi) bedeutet in der Sprache der Aborigines "Freunde". In der Heimat der australischen Ureinwohner sind Koalas durch die Abholzung der Eukalyptuswälder stark gefährdet. Der Tiergarten betreibt seit kurzem eine eigene Eukalyptus-Plantage in Wien-Simmering. Das bisherige Schönbrunner Koala-Weibchen "Mirra Li" ist heuer im hohen Alter von 18 Jahren gestorben.

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7. November. Die Panda-Zwillinge Fu Feng und Fu Ban müssen den Wiener Tiergarten Schönbrunn bald verlassen. Am 2. Dezember werden die beiden nach China reisen, um ihr neues Zuhause in der Panda Staiton in Gengda beziehen. Die Transportkisten stehen schon in der Anlage, damit die Zwillingen diese kennenlernen können. Mehr ...

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17. Oktober. Über eine "sensationelle Haigeburt" freut man sich derzeit im Haus des Meeres. Eine seit knapp einem Jahr schwangere Schwarzspitzen-Riffhai-Dame hat vor wenigen Tagen vor den Augen der Besucher schwimmend ein gesundes Haikind zur Welt gebracht.

HAUS DES MEERES/GÜNTHER HULLA

In der Familie der Menschenhaie werden neugeborene Haie nicht selten Opfer ihrer kannibalischen Artgenossen. Ein Mitarbeiter war auf die Geburt aufmerksam geworden.  Kollegen stiegen daraufhin in Badehosen und mit Taucherbrillen ins Becken, um das Baby in Sicherheit zu bringen.

HAUS DES MEERES/GÜNTHER HULLA

Der kleine Hai "Jacek" - er wurde nach dem Mitarbeiter, der ihn entdeckte benannt - bringt bei einer Länge von 50 Zentimetern bereits 740 Gramm auf die Waage. Er ist nun in ein Spezialbecken in der Aufzuchtstation. Als Babynahrung dient rohes Sardinenfilet.

Ab kommenden Winter wird "Jacek" dann in der neuen Korallenfischabteilung mit einem 30.000 Liter fassenden Aquarium zu sehen sein wird.

Rund zwei Drittel der 500 Haiarten bringen so wie die Scharzspitzen-Riffhaie lebende Junge zur Welt. Die anderen legen Eikapseln am Meeresboden ab, in welchen die Embryos über viele Monate lang heranreifen.

HAUS DES MEERES/Daniel Abed

10. Oktober. Es gibt Nachwuchs bei den Flamingos im Tiergarten Schönbrunn. Zehn Rosa-Flamingo-Küken sind geschlüpft, die ersten sind Mitte September, die jüngsten erst vor einigen Tagen, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Das prächtige Gefieder lässt allerdings noch auf sich warten. Die Küken sind grau, erst im Alter von drei Jahren machen Rosa Flamingos ihrem Namen alle Ehre.

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In den ersten Monaten werden die Küken von ihren Eltern mit der sogenannten Kropfmilch ernährt, einer fett- und eiweißreichen Absonderung aus Drüsen in der Speiseröhre. Später filtern sie mit ihrem siebartigen Schnabel Nahrung aus dem Wasser. Im Freiland sorgen Farbstoffe aus Krebsen für das rosafarbene Federkleid. In Schönbrunn bekommen sie Futter, dem natürliche Farbstoffe beigemengt sind. Sobald die Küken das Nest verlassen, werden sie von den erwachsenen Vögeln gemeinsam in einer Art Kindergarten betreut.

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2. Oktober. Kolkraben sind die größten Singvögel der Welt und gelten als geradezu unheimlich schlau. Im Wiener Tiergarten Schönbrunn ist jetzt das Pärchen "Munia" und "Rufus" eingezogen. 2017 hatten sie Nachwuchs. Auch in der neuen Voliere wurde eine Brutnische eingerichtet. Zoobesucher können eine künftige Aufzucht dann via Livecams an Ort und Stelle beobachten.

(c) DANIEL ZUPANC

"Kolkraben sind mit einer Flügelspannweite von 1,20 Metern die größten Raben und sogar größer als ein Mäusebussard. Sie können Geräusche oder Worte nachahmen", erläuterte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. "Munia" und "Rufus" kommen aus einer großen Kolkraben-Kolonie am Haidlhof in Niederösterreich, einer Außenstelle der Universität Wien, die mit der Vetmeduni Vienna betrieben wird. Forscher untersuchen dort die Intelligenz dieser spannenden Rabenvögel.

 

(c) DANIEL ZUPANC

"Mit Spiegelversuchen testen wir zum Beispiel, ob sich die Raben im Spiegel erkennen", berichtet Haidlhof-Leiter Thomas Bugnyar. In Schönbrunn wird die wissenschaftliche Arbeit mit "Munia" und "Rufus" fortgesetzt. "Wir möchten herausfinden, wie lange sie sich Gelerntes merken. Wir werden ihnen auch Aufnahmen von Rufen vorspielen und testen, ob sie sich noch an die anderen Raben am Haidlhof erinnern können und ob sie wissen, welche Raben ihre Freunde waren."

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22. September. Sie sind noch ganz jung, aber schon hochgiftig: Die Grünen Mambas im Wiener Haus des Meeres haben für Nachwuchs gesorgt. Die rund 40 Zentimeter langen Babys seien kürzlich "völlig natürlich, ohne künstliche Inkubation, aus abgelegten Eiern geschlüpft", berichtet der Zoo.

 

Günther Hulla / Haus des Meeres

Die Grünen Mambas gehören wegen ihre Giftigkeit, ihrer Schnelligkeit und der daraus resultierenden Gefährlichkeit zu den Publikumsmagneten. Die Elterntiere sind über zwei Meter lang und bewohnen ein großräumiges Terrarium. Die beiden Jungen sind noch so dünn wie ein Bleistift. Sie wurden für die Aufzucht in ein kleines Spezialterrarium übersiedelt.

Günther Hulla / Haus des Meeres

18. September. Das Koalamännchen Wirri Wirri im Wiener Tiergarten Schönbrunn macht sich bestimmt keine Gedanken über seinen "ökologischen Fußabdruck", der Zoo aber schon: Koalas fressen ausschließlich Eukalyptus, der derzeit aufwendig zweimal wöchentlich aus England angeliefert wird. Künftig soll zusätzlich Eukalyptus "made in Vienna" auf dem Speiseplan stehen.

 

(c) DANIEL ZUPANC

"Wir hatten früher schon eine kleine Menge an Eukalyptus in einem Glashaus in Wien als eiserne Reserve, aber jetzt haben unsere Gärtner mit dem Anbau im größeren Stil begonnen", wird Tiergartendirektorin Dagmar Schratter in einer AUssendung zitiert. In einem gemieteten Glashaus in Alt-Simmering entsteht auf 600 Quadratmetern eine Plantage mit zehn Eukalyptus-Arten.

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"Wir können bereits die ersten Triebe ernten", so Zoo-Gärtner Konrad Käfer. Bis der Wiener Eukalyptus mehr als nur ein Snack für zwischendurch ist, wird es noch dauern. Das Projekt ist laut Schratter mit hohen Anfangsinvestitionen verbunden. Um 15 Euro kann man deshalb unter www.herzenspatenschaft.at Wirri Wirri ein symbolisches Frühstück spendieren. Das sechs Jahre alte Männchen ist seit dem Tod des Weibchens Mirra Li im hohen Koala-Alter von 18 Jahren im Mai der einzige seiner Art in Schönbrunn. Das soll sich ändern, "bald" werde Wirri Wirri eine junge Partnerin bekommen.

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11. September: Die Decken-Tokos Zazu und Uzuri haben im Tiergarten Schönbrunn erstmals Nachwuchs bekommen - und zwar gleich fünffachen. Geschlüpft sind die Küken schon Ende Juni. Zu sehen sind sie aber erst seit Kurzem. Denn das Weibchen mauert sich während der Brutzeit ein und wird nur durch einen schmalen Spalt, den sie offen lässt, von dem Männchen mit Futter versorgt. 

Die Jungtiere sind an ihren leuchtend blauen Augen erkennbar. Heimat der Decken-Tokos, die nach dem Afrika-Forscher Baron Karl Klaus von der Decken benannt sind, sind die Savannen Ostafrikas. Dort setzen sie auf Teamarbeit mit den Südlichen Zwergmangusten, mit denen sie auch im Tiergarten eine Wohngemeinschaft bilden.

 

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27. August. Das Panda-Weibchen "Yang Yang" im Tiergarten Schönbrunn betätigt sich jetzt als Malerin. Die mit einem Bambus-Pinsel angefertigten "Kunstwerke" sind Teil eines Crowdfunding-Buchprojekts über die Geschichte der Großen Pandas im Wiener Zoo.

Gemalt wird an einem Gitter hinter den Kulissen, an das "Yang Yang" komme, sobald sie Lust dazu habe. Als Belohnung gibt es Karotten und Süßkartoffeln. So wird "Yang Yang" exakt 100 Bilder gestalten, erhältlich um jeweils 490 Euro mit Echtheitszertifikat.

 

REUTERS

Der geplante Bildband von Zoo-Fotograf Daniel Zupanc soll im Dezember zweisprachig auf Deutsch/Englisch erscheinen und die Geschichte der Pandas in Schönbrunn erzählen: von den ersten Verhandlungen mit China über die Ankunft 2003 in Wien bis hin zu den aktuellen Zwillingen. Für die Finanzierung braucht er 25.000 Euro. Die Gemälde sind auf einer Crowdfunding-Plattform unter www.startnext.com/pandas erhältlich. Zudem gibt es erstmals eine Backstage-Führung zu den Pandas sowie gerahmte Bambus-Stäbe mit Bissspuren.

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23. August. In den Tiergarten Schönbrunn sind wieder Krauskopfpelikane eingezogen. Im März 2017 musste der Wiener Zoo seine Pelikan-Gruppe wegen der Erkrankung an Vogelgrippe einschläfern. In Abstimmung mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) sind nun vier Tiere in den Tiergarten übersiedelt, teilte der Tiergarten am Donnerstag in einer Aussendung mit.

APA/DANIEL ZUPANC

20. August. Seit kurzer Zeit können Besucher des Haus des Meeres in Wien ein Baumskink-Pärchen betrachten. Die olivfarbenen Echsen leben laut einer Aussendung des Aqua Terra Zoos ausschließlich auf den Bäumen Südostasiens und kommen nur auf den Boden, um ihre Eier abzulegen oder wenn sich ihnen keine andere Möglichkeit bietet, den Baum zu wechseln.

Die Neuzugänge teilen sich ihr Gehege im 7. Stock mit einer grünen Baumpyhton. Fürchten müssen sie sich aber nicht vor ihr - sie stehen nicht auf dem Speiseplan der Schlange. Somit kann sich das Baumskink-Pärchen in Ruhe um die Fortpflanzung kümmern. Miteinander "turteln" würden sie bereits, berichtete das Haus des Meeres.

HAUS DES MEERES/GÜNTHER HULLA

8. August. Grüne Schlangensterne sind die neuesten Bewohner im Wiener Haus des Meeres. Die nahen Verwandten der Seesterne, Seeigel und Seegurken zählen zu der Tiergruppe der Stachelhäuter. Die kopflosen Räuber verfügen über fünf biegsame, mit Stacheln besetzte Arme, die in einer fünfeckigen Körperscheibe zusammenlaufen. An deren Unterseite befindet sich ein sternförmiger Mund mit Stachelzähnen.

Günther Hulla / Haus des Meeres

Bei der nächtlichen Jagd auf kleine Fische, Würmer und Krebse verlassen sich die augenlosen Tiere auf ihren Tast- und Geruchssinn. Sollten sie einen ihrer Arme verlieren, wächst dieser in wenigen Tagen wieder nach. Meeresbiologen konnten bereits mehrere tausend Arten von Schlangensternen zählen. Damit sind sie die größte Gruppe innerhalb der Stachelhäuter.

Daniel Abed / Haus des Meeres

7. August.  Die Panda-Zwillinge Fu Feng und Fu Ban haben heute, Dienstag, im Wiener Tiergarten Schönbrunn ihren zweiten Geburtstag gefeiert. Ihre Pfleger überraschten sie mit etwa zwei Dutzend aufwendig verzierten blauen und rosa Geschenkpäckchen. Darin fanden sich Süßkartoffeln, Karotten und Paprika, aber auch spezielle Bambussprossen.

REUTERS

24. Juli: Im Wiener Haus des Meeres gibt es Nachwuchs bei den Sakishima Langschwanzeidechsen. Bisher schlüpften Jungtiere nur im Brutapparat. Diesmal kamen die kleinen Echsen im Terrarium der Elterntiere zur Welt - auch wenn nicht direkt vor den Augen der Besucher, sondern wohl eher unbemerkt im Schutz der Pflanzen. 

Günther Hulla

Die Echsen sind winzig, nur einige Zentimeter groß. Mittlerweile haben sie ihr Geburtsgewicht bereits um ein Vielfaches gesteigert und können ab sofort im Terrarium ihrer Eltern im siebenten Stock beobachtet werden.

Günther Hulla

Die Sakishima Langschwanzeidechsen wohnen normalerweise im Grasland auf den Inseln des japanischen Okinawa-Archipels.

Günther Hulla

12. Juli: Im Wiener Tiergarten Schönbrunn gibt es Nachwuchs bei den Asiatischen Zwergottern. Sie haben Drillinge bekommen.

Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky

Die drei Jungtiere sind bereits am 17. Mai zur Welt gekommen, wurden allerdings bis jetzt von ihrer Mutter in einer Höhle großgezogen. Bei der Geburt sind Otter-Junge blind. Erst im Alter von rund 40 Tagen öffnen sich die Augen. Nun hat die kleinen Otter die Neugierde gepackt, und sie verlassen bereits die Höhle.

 

Franz Wunsch

Das Geschlecht der Drillinge ist noch nicht bekannt. In Schönbrunn sind die Zwergotter im Regenwaldhaus zu finden.

Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky

Mit einer Länge von maximal 90 Zentimeter ist der Zwergotter die kleinste Otterart. In kleinen Gruppen lebt er an Flüssen, Seen und der Küste Südostasiens. Aufgrund von Lebensraumverlust steht der Asiatische Zwergotter auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten.

 

Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky

10. Juli. Zwei Monate waren sie für den Umbau ausquartiert, nun durften die Roten Pandas im Tiergarten Schönbrunn wieder in ihre neu gestaltete Anlage einziehen. Der gepflasterte Besucherweg, der das Gehege umgeben hatte, wurde abgetragen und die Grenzen nach außen verschoben, teilte der Zoo am Dienstag mit.

(c) Norbert Potensky

Die Anlage ist nun mit 166 Quadratmetern um 64 Quadratmeter größer. Durch den Platzgewinn konnte das Klettergerüst erweitert werden. Das Gehege wurde auch neu bepflanzt. "Rote Pandas schätzen vor allem im heißen Sommer schattige Plätze und können sich zwischen den Blättern auch zurückziehen", erklärte Eveline Dungl, die Zoologische Abteilungsleiterin. Denn die Heimat dieser scheuen Tiere sind Berghänge im östlichen Himalaya-Gebiet und Südwesten Chinas.

 

(c) Norbert Potensky

In Schönbrunn lebt ein Pärchen dieser grazilen Tiere. Dungl: "Das Weibchen Mahalia (im Bild; Anm.), das letzte Woche zehn Jahre alt geworden ist, ist unseren Besucherinnen und Besuchern natürlich gut bekannt. Das junge Männchen Manjul hingegen ist kurz vor den Umbauarbeiten zu uns gekommen und direkt in ein Ausweichquartier hinter den Kulissen eingezogen. Manjul können die Besucher somit nun zum ersten Mal sehen."

 

(c) Norbert Potensky

Manjul (im Bild), nepalesisch für "der Hübsche", kam vor etwa drei Monaten auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) aus dem italienischen Zoo Parco Faunistico La Torbiera. Beide hatten im Ausweichquartier Zeit, sich in Ruhe kennenzulernen und verstehen sich gut. Bleibt zu hoffen, dass die beiden auch für Nachwuchs sorgen - da im Freiland nur noch rund 10.000 Rote Pandas leben.

(c) Norbert Potensky

4. Juli. Die Schnee-Eulen im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels haben flauschigen Nachwuchs bekommen. Und der futtert ordentlich: Frisch geschlüpfte Küken legen beim Gewicht in nur zwei Monaten üblicherweise um das 65-Fache - von 45 auf rund 3000 Gramm - zu und sind dann so schwer wie ihre Eltern. Das berichtete der Zoo in einer Presseaussendung am Mittwoch.

 

Zoo Schmiding

Der Nachwuchs kündigte sich vor 34 Tagen an, als eine Tierpflegerin auf einer Kontrollrunde entdeckte, dass die Schnee-Eulen direkt neben dem Besucherweg ein Nest in einer ausgescharrten Bodenmulde angelegt hatten. Mama Schnee-Eule brütete dort und ließ sich dabei auch von den staunenden Blicken der Vorbeigehenden nicht stören. Am vergangenen Freitag pickte sich der erste Jungvogel aus seinem Ei, mittlerweile sitzen zwei Babys im Nest. Nach etwa drei Wochen werden die Küken zunächst zu Fuß ihre Voliere erkunden, weitere vier Wochen später werden sie flügge.

 

Zoo Schmiding

Schnee-Eulen jagen nicht wie andere Eulen nur bei Nacht, sondern auch bei Tag. Denn in ihrer Heimat, der Arktis, herrscht jeweils ein halbes Jahr Polartag und Polarnacht. Da lohnt sich das Anpassen, wenn man nicht ein halbes Jahr Hunger leiden möchte. Und auch ein wirksamer Kälteschutz muss aufgebaut werden: Bis zu 800 Gramm Fett können die Vögel speichern und ein mit Flaum verdichtetes Federkleid bilden. Auch ihre Beine und Zehen sind dicht mit kurzen Federn besetzt. Diese dienen dort auch als "Schneeschuhe" - mit ausgespreizten Krallen kann die Schnee-Eule sogar auf Pulverschnee laufen, ohne einzusinken.

Zoo Schmiding

2. Juli. Im "Weißen Zoo" in Kernhof bei St. Aegyd am Neuwalde in Niederösterreich sind vor kurzem erneut weiße Tiger-Drillinge geboren worden. Die Babys mit den Namen Emma, Elsa und Elvira "wiegen derzeit circa drei Kilogramm, sind kerngesund und beanspruchen ihre Mama Thalie rund um die Uhr", hieß es vom "Weißen Zoo". Dort sind bereits einige Male Mehrlinge zur Welt gekommen, 2014 sogar Fünflinge.

APA/KAMELTHEATER/WEISSER ZOO

26. Juni. Neues Badebecken für die Flusspferde im Tiergarten Schönbrunn. Dort leben drei Flusspferde: das Weibchen Arca, das 2003 hier geborene Jungtier Kimbuku sowie das Männchen Ali. Ali, von den Tierpflegern liebevoll „Bärli“ genannt, lebt seit 1967 im Tiergarten und ist mit über 50 Jahren das älteste Flusspferd Europas.

(c) DANIEL ZUPANC

Fun-Fact:
Obwohl Flusspferde gut an das Leben im Wasser angepasst sind, sind sie eigentlich Nicht-Schwimmer. Statt zu schwimmen, laufen sie auf dem Gewässergrund.

(c) DANIEL ZUPANC

22. Juni. Ein besonderes "Geburtstagskind" feiert im Wiener Tiergarten Schönbrunn seinen 25er. Giraffenbulle "Kimbar" ist mittlerweile der älteste Giraffenbulle Europas. Es gibt nur eine Handvoll Giraffen, die über 20 Jahre alt sind, berichtet der Zoo.

 

(c) Norbert Potensky

An seinem Geburtstag gab es für "Kimbar" eine kleine Überraschung: sein altersgerechtes Spezialfutter mit hübscher Geburtstagsdekoration. Auch wenn "Kimbar" mittlerweile sehr ruhig geworden sei, beim Futter kenne er kein Pardon, wurde aus dem Tiergarten berichtet. Nur Giraffendame "Rita" durfte von seiner Überraschung mitnaschen. "Carla", das zweite Weibchen, sah lieber aus der Ferne zu.

(c) Norbert Potensky

18. Juni. Nachdem das Geschlecht der zweieinhalb Monate alten Leoparden-Zwillinge Tiergarten Schönbrunn festgestellt worden ist, haben die beiden Jungtiere nun Namen bekommen.

(c) DANIEL ZUPANC

Das Weibchen heißt "Inga", der kleine Kater "Baikal", wie der Zoo mitteilte. Passend zum Herkunftsort der Amurleoparden - den Wäldern der Amur-Region Russlands - hat der russische Botschafter in Österreich, Dmitrij Ljubinskij, die Patenschaft für die Jungtiere übernommen und den Namen für das Männchen ausgesucht.

(c) Herbert Dechant
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Im Tiergarten Schönbrunn haben die Elefanten am Freitag ihr alljährliches Christbaum-Frühstück bekommen. Die 120 Jahre alte Salzburger Fichte wurde in der Früh vor dem Schloss Schönbrunn gefällt, zerkleinert und anschließend per Lkw an die Dickhäuter geliefert.

APA/HELMUT FOHRINGER

Über Nadeln und Zweige machten sich das fünfjährige Elefantenmädchen Iqhwa, ihrer Schwester Mongu, sowie auch ihrer Mutter Tonga und die Elefantendamen Numbi und Drumbo her. Am Ende der winterlichen Mahlzeit wird nur noch der dicke Stamm übrig bleiben.

APA/HELMUT FOHRINGER

Mit einer Spur aus Karotten lockte man die Herde aus ihrem warmen Gehege zu dem 18 Meter hohen Christbaum - eine Spende der Österreichischen Bundesforste (ÖBf). "Im Winter stellt das nadelige Frühstück eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan unserer Dickhäuter dar", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

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13. Dezember: Im Wiener Haus des Meeres sind für die Besucher seit ein paar Tagen drei Silberäffchen zu sehen. Nach einer mehrwöchigen Eingewöhnung hinter den Kulissen ist die in Südamerika beheimatete Tierart nun frei im Tropenhaus unterwegs. Das Trio stammt aus Nachzuchten von einem anderen Tiergarten.

HAUS DES MEERES/KATHERINA SZÜTS