Flughafen Wien: Großalarm um AUA-Flugzeug in Schwechat

Probleme mit dem Fahrwerk bei einer Dash 8. Die 67 Passagiere wurden schon für eine Notlandung vorbereitet.

WIEN (APA). Aufregung am Flughafen Wien-Schwechat, für die betroffenen 67 Passagiere an Bord der AUA-Maschine bleiben allerdings bloß ein paar Minuten der Aufregung in ihrer Erinnerung: Am Montagvormittag hat die vierköpfige Crew der Dash8-400 die Passagiere der Maschine Nürnberg - Wien bereits auf eine Notlandung in Wien vorbereitet.

Vor der Landung in Schwechat habe der Pilot gemeldet, dass die Hauptanzeige für das Fahrwerk nicht korrekt funktioniert habe, sagte AUA-Sprecherin Livia Dandrea-Böhm, die alternative Anzeige sei aber korrekt gewesen. Der Pilot habe sich zum Durchstarten entschlossen, eine Warteschleife gezogen und mit der Technik Kontakt aufgenommen.

Unterdessen habe die Hauptanzeige wieder normal angezeigt, die Passagiere seien trotzdem auf eine Notlandung vorbereitet worden. Dazu mussten sie sich in eine nach vorn gebeugte Sitzposition begeben. Die Dash habe dann jedoch völlig problemlos aufgesetzt, die Passagiere sind nach der Landung um 10.20 Uhr ganz normal ausgestiegen. Das Flugzeug mit der Registrierung OE-LGE werde nun einer technischen Überprüfung in der Dash-Werft in Innsbruck unterzogen.


2 Helikopter, 16 Rettungen

Die Rettungskräfte waren nach Angaben von Josef Schmoll, des stellvertretenden Landesrettungskommandanten, um 9.56 Uhr alarmiert worden. Daraufhin seien fünf sogenannten Notarzt-Einheiten, davon zwei Hubschrauber, und 16 Rettungswagen losgeschickt worden. In den Bezirken Bruck an der Leitha, Wien-Umgebung und Mödling habe es „Aufstellungsalarm“ gegeben. Aufgehoben wurde dieser um 10.34 Uhr – nachdem sicher war, dass die Maschine sicher gelandet war. Auch die Feuerwehr konnte wieder einrücken.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.02.2008)

Kommentar zu Artikel:

Flughafen Wien: Großalarm um AUA-Flugzeug in Schwechat

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.

Meistgelesen