Wien: "Schmucksteine" für die Kärntner Straße

Ab 8. Juli wird die Fußgängerzone in der Wiener City neu gestaltet. Die Schanigärten werden neu strukturiert, Kärntner Straße und Graben erhalten einen Plattenbelag in verschiedenen Grautönen.

Ein Blick auf den erneuerten Graben.
Ein Blick auf den erneuerten Graben.
(c) APA (2008 ZOOM visual project gmbh)

Die Zeit der kleinen Ausbesserungsarbeiten auf der Wiener Kärntner Straße ist vorbei. Ab 8. Juli wird die Fußgängerzone in der Innenstadt neu gestaltet. Kärntner Straße, Graben und Stock-im-Eisen-Platz erhalten ein neues Gesicht.

Schwarze "Schmucksteine" sollen Akzente im neuen, in verschiedenen Grautönen gehaltenen Plattenbelag setzen. Die Mastleuchten werden erneuert, ebenso die Möblierung, dazu gibt es eine Begrünung mit Magnolienbäumen. Die auf die Ära von Bürgermeister Helmut Zilk zurückgehenden Trinkbrunnen des Bildhauers Hans Muhr werden zu einem großen Teil aus der Innenstadt verschwinden.

Neu strukturiert werden die Schanigärten, ein klarer Fahrbereich soll für eine schnelle und reibungslose Anlieferung sorgen. Die Pläne für den Umbau stammen von Architekt Clemens Kirsch.

Bis 15. November 2008 werden vor allem neue Gas- und Stromleitungen verlegt. Ab November ruhen die Arbeiten für das Weihnachtsgeschäft. 2009 starten dann die Straßenbauarbeiten zur Neugestaltung.

"Nach Abschluss des Projektes wird es langfristig keine Ausbesserungsarbeiten mehr in den Fußgängerzonen der Kärntner Straße, Graben und Stock-im-Eisen-Platz geben", so Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker. Die Kosten für die Neugestaltung bezifferte er mit 18,6 Millionen Euro.

(APA/Red.)

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