Drei Adressen: Asylwerberin erschlich sich Sozialleistungen

Eine 31-Jährige war in der Steiermark, in Kärnten und in Niederösterreich unter falscher Identität gemeldet.

Eine 31 Jahre alte türkische Staatsangehörige ist an drei verschiedenen Adressen in der Steiermark, Kärnten und Niederösterreich gemeldet gewesen und hat sich dadurch dreifache Sozialleistungen erschlichen. Beamte der steirischen Polizeiinspektion Judenburg kamen der mutmaßlichen Betrügerin nun auf die Spur, so die Landespolizeidirektion Steiermark am Dienstag.

Die Frau hatte Anfang September 2014 beim Bundesasylamt im niederösterreichischen Traiskirchen einen Asylantrag gestellt. Dabei verschleierte sie ihre wahre Identität und erlangte so Asylstatus - sie hatte ein Dokument mit einem falschen Geburtsdatum vorgelegt. Dadurch erhoffte sie, in Österreich Aufenthalt zu erlangen, nachdem zuvor ein Asylantrag in Deutschland - mit ihrem richtigen Geburtsdatum - abgelehnt worden war, so ein Beamter.

Die 31-Jährige meldete ihren Wohnsitz daraufhin in Treffen in Kärnten, in Traiskirchen selbst sowie in Steinhaus am Semmering in der Steiermark an und bezog so Sozialleistungen in der Höhe von rund 12.000 Euro. Auf diese Delikte spezialisierte Beamte der Polizeiinspektion Judenburg forschten sie nun vor einiger Zeit aus. Zuletzt hielt sich die Frau in der Nähe von Bad Eisenkappel in Kärnten auf.

(APA)

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