Kärnten: 164 Tonnen Säure ausgetreten

Ein Teil der ätzenden Säure aus dem Werk der Donau Chemie gelangte auch in die Gurk. Die Ursache ist noch ungeklärt.

Zu einem Säureaustritt ist es in der Nacht auf Dienstag im Werk der Donau Chemie im Kärntner Brückl gekommen. Ein Sprecher der Landesalarm- und Warnzentrale bestätigte gegenüber der APA einen entsprechenden Bericht des ORF, wonach 164 Tonnen ätzendes Eisen-(III)-Chlorid austraten. Ein Teil der Säure gelangte auch in den Gurk-Fluss neben dem Werk. Wie es zu dem Zwischenfall kam, war zunächst noch unklar.

Laut Gewässerökologe Erich Polzer ist die Säure "explosionsartig" ausgetreten: "Der Deckel samt Umrandung eines Tanks wurde regelrecht abgesprengt", sagte Polzer. Der Großteil der Säure landete in einem Auffangbecken, die Betriebsfeuerwehr konnte das Material binden. Die Säure, die in die Gurk gelangte, führte laut Polzer zu einer "sehr kurzfristigen Belastung": "Es wurden zwei tote Fische in der Gurk gefunden." Weitere Untersuchungen des Wassers wurden am Dienstag durchgeführt. Laut ORF wird die ausgetretene Säure dazu verwendet, um Kläranlagen zu reinigen.

 

(APA )

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