Gerasdorf will "keinesfalls" zu Gänserndorf

Nach der Auflösung des Bezirks Wien-Umgebung will Gerasdorf - entgegen den Plänen des Landes Niederösterreich - zu Korneuburg. 83 Prozent stimmten in einer Bürgerbefragung dafür.

Wenn es 2017 zur Auflösung des Bezirks Wien-Umgebung kommt, will Gerasdorf bei Wien dem Bezirk Korneuburg zugehören. Das ist nach Angaben der Stadtgemeinde das Ergebnis einer Bürgerbefragung, die von Freitag bis Sonntag abgehalten wurde.

83 Prozent sprachen sich demnach für den Bezirk Korneuburg aus, 16 Prozent für Mistelbach, nur ein Prozent votierte für Gänserndorf (wie es die aktuellen Pläne vorsehen würden). An der Bürgerbefragung hatten 2573 Bewohner teilgenommen, die Wahlbeteiligung betrug damit 23 Prozent.

"Keinesfalls der drittgereihte"

Bereits am Montag gibt es der Stadtgemeinde zufolge einen Termin in St. Pölten, "bei dem versucht wird, das bestmögliche Verhandlungsergebnis für Gerasdorf zu erzielen". Die Stadtgemeinde will in Gesprächen und Verhandlungen mit dem Land Niederösterreich "alles daran setzen, dass einer der beiden erstgereihten Vorschläge zum Zug kommt, aber keinesfalls der drittgereihte". Ursprünglichen Plänen zufolge soll Gerasdorf mit der Auflösung des Bezirks Wien-Umgebung ab 2017 Gänserndorf zugehören.

Die Pläne des Landes:

(c) APA

 

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