Fast ein Viertel aller Österreicher ist tätowiert

Laut einer Studie ist der Körperkult vor allem in der Generation der unter 35-Jährigen beliebt, zwei Fünftel haben sich hier dafür entschieden.

ÖFB-Kicker Marko Arnautovic (rechts) am Flughafenn Wien mit einem Fan
ÖFB-Kicker Marko Arnautovic (rechts) am Flughafenn Wien mit einem Fan
ÖFB-Kicker Marko Arnautovic (rechts) am Flughafenn Wien mit einem Fan – GEPA pictures

Schaut man sich die Fußballer bei der EM in Frankreich an, besteht wohl kein Zweifel: Tattoos sind mehr als in Mode. So sind auch drei Viertel der Österreicher der Ansicht, dass Tätowierungen immer mehr werden. 24 Prozent haben sich auch selber ein oder mehrere Bilder bzw. Sprüche in die Haut stechen lassen. Das ergab eine am Freitag in Linz vom IMAS-Institut veröffentlichte Studie.

Die Meinungsforscher haben im April und Mai 1007 Über-16-Jährige zu Tätowierungen befragt. Besonders beliebt ist diese Art von Körperkult in der Generation der unter 35-Jährigen, zwei Fünftel haben sich dafür entschieden. So sind es laut Studie aber auch immer mehr Personen aus gebildeten Schichten, die sich für diesen Schmuck entscheiden. Als Hauptmotiv nennen alle Tätowierte den Wunsch nach Individualisierung, mit dieser Kunstform wollen sie sich selber ausdrücken.

Grundsätzlich sehen 69 Prozent der Österreicher Tattoos als reine Privatangelegenheit, 27 Prozent lehnen sie für sich persönlich jedoch total ab. So fürchten aber nur wenige (15 Prozent) eine mögliche Gesundheitsgefährdung. Vielmehr ist für 35 Prozent die Vorstellung, dass die Darstellungen für immer halten, ein Grund, darauf zu verzichten.

(APA)

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