Mutmaßlicher Staatsverweigerer schwänzt Verhandlung

Ein 28-jähriger Kärntner, dem gefährliche Drohung gegen eine Behörden-Mitarbeiterin vorgeworfen wird, ist seinem Prozess ferngeblieben. Nun wurde ein Haftantrag gestellt.

Ein 28 Jahre alter Kärntner aus Feldkirchen ist am Donnerstag nicht zu seiner Verhandlung wegen gefährlicher Drohung am Landesgericht Klagenfurt aufgetaucht. Der mutmaßliche Staatsverweigerer hatte eine Mitarbeiterin der Bezirkshauptmannschaft Lienz in Osttirol wegen einer Strafverfügung am Telefon mit einer Körperverletzung bedroht.

Die Sicherheitsvorkehrungen am Landesgericht waren wie bei Staatsverweigerer-Prozessen üblich hoch. Polizisten waren vor dem Eingang des Gebäudes positioniert, vor dem Verhandlungssaal wurden die Ausweise aller Zuschauer kopiert. Nachdem der Angeklagte nicht zum Prozess erschienen war, ordnete Richterin Barbara Baum die sofortige Vorführung an.

Als die Polizisten bei dem Angeklagten zu Hause auftauchten, war dieser jedoch nicht da. Deshalb wurde ein Haftantrag gestellt, damit der 28-Jährige in Untersuchungshaft genommen werden kann, erklärte Gerichtssprecher Manfred Herrnhofer.

(APA)

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