Die besten Badeplätze rund um Wien: Kleine Meere vor der großen Stadt

Wird Wien zu voll, bleibt nichts, als zum Baden aus der Stadt zu flüchten. Von kleinen Meeren und (fast) geheimen Tipps.

Die Seeschlacht Langenzersdorf: Dass sie öffentlich mühsam erreichbar ist, ist vielleicht ihr größter Vorteil. Während der Woche hat man hier oft seine Ruhe.
Die Seeschlacht Langenzersdorf: Dass sie öffentlich mühsam erreichbar ist, ist vielleicht ihr größter Vorteil. Während der Woche hat man hier oft seine Ruhe.
Die Seeschlacht Langenzersdorf: Dass sie öffentlich mühsam erreichbar ist, ist vielleicht ihr größter Vorteil. Während der Woche hat man hier oft seine Ruhe. – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

In Wien sind einfach zu viele Menschen. Das denkt man sich ja oft, selten aber so eindringlich, wie an drückend heißen Sommertagen, wenn man Erfrischung sucht – und doch nur in überhitzten Massen landet. Lange in der prallen Sonne an einer Kasse wartend (für diese Erfahrung wäre das Gänsehäufel ein heißer Tipp), oder, wenn man dann, endlich am Wasser, doch nur warme trübe Brühe findet, so dicht besucht, dass einen fremde Glieder streifen. Idealerweise erklärt einem dann noch jemand, dass der typische Schwimmbadgeruch, der vermeintliche Chlorgeruch, erst entsteht, wenn der unvermeidliche Urin im Becken auf Desinfektionsmittel trifft. Dann, herzlichen Dank, heißt es nur noch raus. Aus dem Becken, aus dem Bad, am besten aus der heißen Stadt. Wohin? Da gibt es um Wien einige Möglichkeiten, vom nostalgischen Plank zu Ziegelteichen bis zur Donau.

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