Prozess gegen Tierschützer startet im März

Den zehn Verdächtigen wird unter anderem die Bildung einer kriminellen Organisation vorgeworfen. Der Prozess soll ein halbes Jahr dauern, 200 Zeugen sollen in dem Monsterprozess aussagen.

Einer der angeklagten Tierschützer, Martin Balluch
Einer der angeklagten Tierschützer, Martin Balluch
(c) APA (Georg Hochmuth)

Der Prozess gegen die zehn Tierschützer, denen die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt Bildung einer kriminellen Organisation (StGB), schwere Sachbeschädigung und schwere Nötigung vorwirft, soll im Landesgericht Wiener Neustadt am 2. März starten. Das berichtete der "Standard" am Freitag. Verhandlungsrichterin Sonja Arleth bestätigte diese Planung, der Termin sei aber noch nicht offiziell ausgeschrieben.

Laut der Tageszeitung sollen ein halbes Jahr lang - mit einer Pause im August - wöchentlich drei Verhandlungstage stattfinden. Geladen werden an die 200 Zeugen, davon rund 140 von der Anklage und 60 von der Verteidigung. Vier Angeklagte müssen sich demnach wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation nach Paragraf 278a vor Schöffen verantworten, bei sechs Personen würden als Vorwürfe noch Buttersäureanschläge, Sachbeschädigungen, gefährliche Drohungen und Nötigung von Unternehmen wie etwa Textilketten durch Antipelzkampagnen hinzukommen.

(APA)

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