„Burkaverbot“: Verschleierung verboten – und jetzt?

Seit Sonntag ist eine Gesichtsverschleierung verboten. Die erste Bilanz nach dem öffentlichkeitswirksamen Start: Es wird entspannter gehandhabt. Nennenswerte Zwischenfälle gab es bisher nicht, dafür neue skurrile Regulative.

Diese Frau – hier bei einem Streifgang mit Medienbegleitung im Zell am See am Sonntag – war eine der Ersten,die aufgefordert wurde, die Verschleierung abzunehmen. Seither kam es im Bundesland Salzburg zu einzelnen solcher Abmahnungen, in Wien ist bisher ein Fall bekannt.
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Diese Frau – hier bei einem Streifgang mit Medienbegleitung im Zell am See am Sonntag – war eine der Ersten,die aufgefordert wurde, die Verschleierung abzunehmen. Seither kam es im Bundesland Salzburg zu einzelnen solcher Abmahnungen, in Wien ist bisher ein Fall bekannt.
Diese Frau – hier bei einem Streifgang mit Medienbegleitung im Zell am See am Sonntag – war eine der Ersten,die aufgefordert wurde, die Verschleierung abzunehmen. Seither kam es im Bundesland Salzburg zu einzelnen solcher Abmahnungen, in Wien ist bisher ein Fall bekannt. – (c) APA/BARBARA GINDL

Wien. Es war ein unschöner Start – mit Bildern, die wohl auch bei Befürwortern des Vollverschleierungsverbotes für Unbehagen sorgen: Polizisten, die (mit Medienbegleitung) Frauen auffordern, ihr Gesicht freizulegen. Frauen, die den Schleier ablegen und sogleich fotografiert werden. Und quasi als Kollateralregelung wurde festgelegt und klargestellt, wann man Clownnasen, Krampusmasken oder Atemmasken tragen darf. Seit Monatsbeginn gilt das Verschleierungsverbot. Eine erste Bilanz.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.10.2017)

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