"Bankräuber" war mit echter Pistole auf Faschingsparty

Ein Grazer verkleidete sich als Bankräuber und verwendete eine echte Waffe für sein Kostüm. Da er seine Pistole später als vermisst meldete, flog er auf und wurde angezeigt.

Statt einer Spielzeugpistole brachte der Mann eine echte Waffe mit.
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Statt einer Spielzeugpistole brachte der Mann eine echte Waffe mit.
Statt einer Spielzeugpistole brachte der Mann eine echte Waffe mit. – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Ein Grazer hat sich mit seinem Faschingskostüm eine Anzeige und ein Waffenverbot eingebrockt: Der 63-Jährige war am Samstag als Bankräuber verkleidet auf eine Party gegangen und hatte seine echte Pistole mitgenommen. Zuhause konnte er dann sie nicht finden und glaubte, sie verloren zu haben. Er erstattete eine Anzeige, fand die Waffe aber wenig später doch noch in seinem Haus.

Der Mann war laut Landespolizeidirektion am Samstagnachmittag zur Polizei im Bezirk Gösting gekommen und hat den Verlust seiner Pistole angezeigt. Er gab an, dass er sie - ungeladen - in ein Lokal als Accessoire für sein Räuber-Outfit mitgenommen hatte und verdeckt getragen habe. Da er nur eine Waffenbesitzkarte hat, wurde er wegen unbefugten Führens einer Faustfeuerwaffe angezeigt. Außerdem wurde ein vorläufiges Waffenverbot verhängt und er musste seine anderen Waffen und Munition abgeben.

Später stellte sich heraus, dass sich der Grazer alles ersparen hätte können, denn er fand noch am Samstagabend die verloren geglaubte Pistole bei sich zu Hause. Er musste auch diese der Behörde übergeben.

(APA)

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